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Agilität an Schulen: Was Unternehmen vom Deutschen Schulpreis 2026 lernen können

Ausgezeichnete Schulen zeigen, wie Selbstorganisation, klare Orientierung & Weiterentwicklung zusammenspielen. Keynote Speaker Andreas Becker sieht wichtige Impulse für die Evolution der Agilität.

BildSelbstorganisiert arbeiten, Unterstützung nutzen und aus Rückmeldungen lernen: Die Konzepte ausgezeichneter Schulen beim Deutschen Schulpreis 2026 weisen bemerkenswerte Parallelen zu zentralen Prinzipien agilen Arbeitens auf.

Dabei geht es nicht darum, Scrum oder andere agile Frameworks in den Klassenraum zu übertragen. Interessant ist vielmehr eine grundlegendere Frage: Unter welchen Bedingungen können Menschen Verantwortung übernehmen, lernen und ihre Arbeitsweise kontinuierlich weiterentwickeln?

Für den Agile Coach, Autor und Keynote Speaker Andreas Becker liefern die ausgezeichneten Schulen dazu Impulse, die auch für Unternehmen relevant sind.

Selbstorganisation braucht einen Rahmen
Ein Beispiel ist die Hans-Leipelt-Schule Donauwörth. Ihr Konzept verbindet fachliche Einführung mit Phasen selbstorganisierten Lernens. Schülerinnen und Schüler können mit unterschiedlichen Materialien arbeiten und werden durch Lehrkräfte begleitet.

Gerade dieses Zusammenspiel ist entscheidend: Orientierung wird nicht abgeschafft, sondern so gestaltet, dass Eigenverantwortung möglich wird.

“Selbstorganisation bedeutet nicht, Menschen einfach sich selbst zu überlassen”, sagt Andreas Becker. “Sie braucht Ziele, einen klaren Rahmen, Entscheidungsfreiheit und Unterstützung. Genau das gilt auch für selbstorganisierte Teams in Unternehmen.”

Für Organisationen entsteht daraus eine zentrale Frage: Welche Entscheidungen können Teams tatsächlich selbst treffen – und wo benötigen sie Orientierung, Unterstützung oder klare Grenzen?

Evolution der Agilität statt Methoden-Theater

Diesen Gedanken bezeichnet der Keynote Speaker Andreas Becker als Evolution der Agilität.

Im Mittelpunkt steht nicht das nächste agile Framework, sondern die Entwicklung einer zur jeweiligen Organisation passenden Arbeits- und Führungskultur.

In seinem Keynote-Vortrag “Evolution der Agilität – wie die agile Transformation wieder ins Spiel kommt” verbindet Andreas Becker diese Perspektive mit seinem Modell der sieben Spielsysteme und den vier Entwicklungsfeldern Tugenden, Techniken, Teamgeist und Taktik.

Damit rückt eine andere Frage in den Mittelpunkt der agilen Transformation:
Nicht: Welche agile Methode sollten wir als Nächstes einführen?

Sondern:
Was müssen wir an unserer Zusammenarbeit verändern, damit Menschen Verantwortung besser wahrnehmen und gemeinsam lernen können?

Feedback wird erst durch Veränderung wertvoll

Ein weiterer Aspekt ist die Fähigkeit, die eigene Arbeitsweise aufgrund von Erfahrungen weiterzuentwickeln.

Agiles Arbeiten bedeutet nicht, einen einmal eingeschlagenen Weg möglichst konsequent beizubehalten. Entscheidend ist vielmehr, Beobachtungen und Rückmeldungen ernst zu nehmen und daraus Konsequenzen zu ziehen.

Das kann mehr Selbstorganisation bedeuten. Es kann aber genauso notwendig sein, Erwartungen klarer zu formulieren, Unterstützung auszubauen oder einen Zusammenhang erneut zu erklären.

Agilität zeigt sich damit nicht an möglichst vielen Methoden, Meetings oder Rollen. Sie zeigt sich an der Fähigkeit eines Systems zu lernen.

Diese Perspektive findet inzwischen auch Eingang in die Diskussion über Führung und Schulentwicklung. Das Fachportal Schulaufsicht widmet sich beispielsweise ausdrücklich dem Thema Agile Schulführung und der Frage, wie Schulen mit Veränderung, Beteiligung und wachsender Komplexität umgehen können.

Was Unternehmen von Schulen lernen können

Schulen sind keine Unternehmen – und Schülerinnen und Schüler keine Produkte. Eine direkte Übertragung betrieblicher Modelle auf Bildung wäre daher der falsche Schluss.

Interessant sind vielmehr die zugrunde liegenden Prinzipien:

Orientierung geben. Verantwortung ermöglichen. Unterstützung anbieten. Rückmeldung nutzen. Arbeitsweisen weiterentwickeln.

Aus diesen Elementen entsteht ein lernfähiges System.

Für Unternehmen bedeutet das, agile Transformation nicht auf die Einführung eines Frameworks zu reduzieren. Wer lediglich Rollen umbenennt, Meetings einführt oder neue Methoden vorgibt, verändert noch nicht automatisch die Zusammenarbeit.

“Viele Unternehmen haben in den vergangenen Jahren agile Methoden eingeführt”, erklärt Andreas Becker. “Die nächste Entwicklungsstufe besteht darin, genauer hinzuschauen: Welche Kultur prägt Entscheidungen? Wie entsteht Verantwortung? Welche Arbeitsweisen helfen tatsächlich – und was müssen wir aufgrund unserer Erfahrungen wieder verändern?”

Die Beispiele des Deutschen Schulpreises 2026 zeigen, dass diese Frage keineswegs nur für Unternehmen relevant ist.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

COMPLEXcellence AG
Herr Andreas Becker
Roseggerstr. 23
64646 HEPPENHEIM
Deutschland

fon ..: 015150740450
web ..: https://www.complexcellence.de
email : a.becker@complexcellence.de

Über Andreas Becker
Andreas Becker ist Agile Coach, Autor und Keynote Speaker. Er begleitet Unternehmen bei Organisationsentwicklung, Kulturwandel und agiler Transformation. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Frage, wie Unternehmen eine eigene Spielphilosophie für Zusammenarbeit, Führung und Veränderung entwickeln können.

Pressekontakt:

COMPLEXcellence AG
Andreas Becker
Roseggerstr. 23
HEPPENHEIM 64646

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email : a.becker@complexcellence.de

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