AML Prüfungen im HR: Warum Geldwäscheregeln längst mehr als Banken betreffen

Immobilien, Luxusgüter, Treuhand – neue Branchen geraten in den Fokus der Geldwäscheregulierung.
Während man bei Geldwäscheprävention oft zuerst an Banken denkt, rücken zunehmend auch andere Branchen in das Blickfeld der Aufsichtsbehörden. Immobilienmakler, Anwälte, Händler hochwertiger Güter oder Casinos gelten inzwischen als besonders risikobehaftet. Viele dieser Unternehmen kontrollieren zwar ihre Kundschaft (KYC), übersehen jedoch die Risiken im eigenen Personalstamm (KYE – Know Your Employee). Genau hier entstehen empfindliche Lücken, da Mitarbeitende in Schlüsselpositionen direkten Einfluss auf Abläufe haben, bei denen finanzielle Transaktionen, Eigentumsübertragungen oder wertvolle Güter involviert sind. Unternehmen, die diese Risiken ignorieren, laufen Gefahr, unwissentlich zu einem Teil krimineller Strukturen zu werden.
Mitarbeitende in sensiblen Funktionen können durch unzureichende Prüfungen zu Einfallstoren für Finanzkriminalität werden. Kriminelle Netzwerke nutzen gezielt “Strohpersonen”, um Kontrollmechanismen zu umgehen – etwa durch Personen, die bewusst ohne auffällige Historie präsentiert werden, aber innerhalb eines Netzwerks eine wichtige Rolle spielen. Validato führt automatisierte Abgleiche mit globalen Watchlists, Sanktionslisten und Risikodatenbanken durch und identifiziert verdächtige Muster frühzeitig. Für international tätige Unternehmen ist dies ein zentraler Schutzmechanismus, da sie täglich mit unterschiedlichen Regulierungen, Risikoprofilen und Herkunftsländern ihrer Mitarbeitenden konfrontiert sind. Moderne Screening-Prozesse erlauben es, Risikofaktoren konsistent und unabhängig vom Standort zu prüfen.
Datenschutz bleibt dabei ein entscheidendes Thema: Tiefgreifende Prüfungen sind nur zulässig, wenn die Rolle ein entsprechendes Risiko birgt. Validato bewertet diese Verhältnismässigkeit strukturiert und dokumentiert sie nachvollziehbar – ein wichtiger Aspekt, um Konflikte mit revDSG oder DSGVO zu vermeiden. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass nur jene Daten verarbeitet werden, die für die spezifische Tätigkeit zwingend notwendig sind. Dies schützt nicht nur Unternehmen, sondern auch Mitarbeitende, die Anspruch auf eine faire und transparente Behandlung ihrer persönlichen Informationen haben. So entsteht eine Balance zwischen Sicherheit, Compliance und Respekt vor der Privatsphäre der Beschäftigten.
CypSec erweitert diesen Schutz um moderne Sicherheitslösungen gegen digitale Finanzkriminalität und stärkt damit die Compliance-Strukturen von Unternehmen im gesamten DACH-Raum. Durch die Kombination aus Screening-Prozessen von Validato und den Cyber-Security-Maßnahmen von CypSec entsteht ein mehrschichtiger Schutzmechanismus, der sowohl menschliche als auch digitale Risikofaktoren berücksichtigt. Damit erhalten Unternehmen ein umfassendes Instrumentarium, um auch in zunehmend komplexen Regulierungsumfeldern sicher und verantwortungsvoll agieren zu können.
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Validato ist ein führender Anbieter für digitale Background Checks und Human Risk Management mit Sitz in Zürich. Die Plattform hilft Unternehmen dabei, Bewerberinnen sowie bestehende Mitarbeitende effizient und strukturiert auf Integrität, Interessenskonflikte und potenzielle Risiken zu prüfen – datenschutzkonform, modular und skalierbar.
Speziell auf die Anforderungen im DACH-Raum ausgerichtet, verzichtet Validato auf Set-up-Gebühren, Jahresgebühren sowie Mindestanzahlen an Screenings und lässt sich flexibel in bestehende HR- oder Recruiting-Prozesse integrieren.
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