ALLGEMEIN

ChatGPT verändert die Unternehmenssuche: SQUAREVEST sieht neue Regeln für digitale Sichtbarkeit

Google-Platz 1, aber bei ChatGPT unsichtbar? SQUAREVEST-CEO Max Maurischat erklärt, warum KI-Suche neue Regeln schafft und SEO, GEO, PR und Reputation zusammenspielen müssen.

BildBerlin, 15. September 2026. Die Suche nach Unternehmen verändert sich. Kunden, Geschäftspartner und Investoren nutzen längst nicht mehr ausschließlich klassische Suchmaschinen, sondern zunehmend auch ChatGPT, Gemini und andere KI-Systeme, um Anbieter, Produkte und Dienstleistungen zu vergleichen.

Für Unternehmen entstehen damit neue Herausforderungen: Sie müssen nicht nur bei Google auffindbar sein, sondern ihre Informationen im Netz so eindeutig und konsistent darstellen, dass generative KI-Systeme relevante Angaben möglichst korrekt zuordnen können.

Darauf weist Max Maurischat, CEO der SQUAREVEST AG, in einem aktuellen Interview über KI-Suche, Generative Engine Optimization (GEO), SEO und digitale Reputation hin.

“Beeinflussen ja, kontrollieren nein”, sagt Maurischat zur Frage, ob Unternehmen steuern können, was ChatGPT über sie ausgibt. Entscheidend sei vielmehr, eine belastbare digitale Informationsbasis zu schaffen. Dazu gehören aktuelle Unternehmensdaten, nachvollziehbare Angaben zur Geschäftsführung, klare Leistungsbeschreibungen, Fachbeiträge, Interviews und seriöse externe Quellen.

Das vollständige Interview ist auf SQUAREVEST erschienen:

ChatGPT verändert die Google-Suche: Max Maurischat über die Sichtbarkeit von Unternehmen

Auf einen Blick

* Google bleibt wichtig, wird bei der Informationssuche aber zunehmend durch ChatGPT, Gemini und andere KI-Systeme ergänzt.
* Eine gute Platzierung bei Google bedeutet nicht automatisch dieselbe Sichtbarkeit in generativen KI-Antworten.
* GEO ergänzt klassische SEO um die Frage, wie Unternehmen und Inhalte in generativen Systemen gefunden und eingeordnet werden.
* Externe Quellen wie Fachartikel, Interviews und Unternehmensprofile können zusätzlichen Kontext liefern.
* Unternehmen sollten regelmäßig prüfen, welche Informationen Google und KI-Systeme über sie ausgeben.

KI-Suche ist im Massenmarkt angekommen

Die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz ist längst kein Nischenthema mehr. Google meldete im Mai 2026 für seinen AI Mode mehr als eine Milliarde monatlich aktive Nutzer. Die AI Overviews erreichen mehr als 2,5 Milliarden monatlich aktive Nutzer.

Auch in Deutschland sind generative Suchergebnisse inzwischen weit verbreitet. Eine aktuelle Ahrefs-Auswertung zeigt, dass bei rund 24 Prozent der untersuchten Google-Keywords bereits eine AI Overview erscheint. Bei informationsorientierten Suchanfragen liegt der Anteil bei rund 31 Prozent.

Für Unt ernehmen verändert sich dadurch die bisherige Suchlogik.Nutzer müssen sich nicht mehr zwingend durch zahlreiche Suchergebnisse und Websites arbeiten. Eine KI kann Informationen bereits zusammenfassen, strukturieren und Anbieter vorsortieren.

Maurischat sieht darin einen wesentlichen Unterschied zur klassischen Suche:

“Bei Google sieht ein Nutzer vielleicht zehn Treffer. In einer KI-Antwort werden möglicherweise nur einige Anbieter genannt. Wer dort nicht vorkommt, wird unter Umständen gar nicht weiter geprüft.”

Google und ChatGPT zitieren nicht automatisch dieselben Quellen

Eine starke Position bei Google führt nicht zwangsläufig zu einer ebenso starken Präsenz bei ChatGPT.

Nach einer Ahrefs-Untersuchung überschneiden sich bei den jeweils 50 besonders häufig zitierten Domains von ChatGPT und Google AI Overviews in Deutschland lediglich 17 Quellen.

Die Auswertung vergleicht dabei die jeweils meistzitierten Domains beider Systeme. Sie misst keine klassischen Rankings und basiert nicht auf einer identischen Zahl von Suchanfragen. Dennoch zeigt sie deutlich, dass generative Systeme und klassische beziehungsweise KI-gestützte Google-Suche nicht automatisch dieselben Informationsquellen bevorzugen.

Maurischat erklärt:

“Die Systeme funktionieren unterschiedlich und können unterschiedliche Quellen verwenden. Deshalb sollte ein Unternehmen nicht davon ausgehen, dass ein starkes Google-Ranking dieselbe Sichtbarkeit in jeder KI-Anwendung erzeugt.”

Für Unternehmen folgt daraus eine praktische Konsequenz: Zentrale Informationen sollten nicht ausschließlich auf der eigenen Website vorhanden sein.

GEO ergänzt SEO – ersetzt es aber nicht

In diesem Zusammenhang gewinnt der Begriff Generative Engine Optimization, kurz GEO, an Bedeutung.

Während SEO darauf ausgerichtet ist, Inhalte für klassische Suchmaschinen auffindbar und verständlich zu machen, erweitert GEO diese Perspektive auf ChatGPT, Gemini, Google AI Overviews und andere generative Systeme.

Dabei geht es nicht um einen technischen Trick, mit dem sich ein Unternehmen einen festen “ersten Platz bei ChatGPT” sichern kann. Entscheidend ist vielmehr, ob ein generatives System grundlegende Informationen eindeutig erfassen kann:

Wer ist das Unternehmen? Was bietet es an? Für welche Zielgruppen ist es relevant? Wer führt das Unternehmen? Welche Expertise ist vorhanden? Und welche öffentlich verfügbaren Quellen stützen diese Einordnung?

Maurischat bringt es auf den Punkt:

“Wenn diese Grundlagen unklar oder widersprüchlich sind, hilft auch das beste Schlagwort GEO nicht weiter.”

Externe Quellen liefern zusätzlichen Kontext

Die eigene Unternehmenswebsite bleibt ein zentraler Bestandteil der digitalen Kommunikation. Sie ist jedoch immer auch eine Selbstdarstellung. Ein Fachbeitrag, ein Interview, ein Unternehmensprofil oder ein seriöser Medienbericht kann zusätzlichen Kontext liefern.

Auch aktuelle Ahrefs-Auswertungen zeigen, dass ChatGPT in Deutschland auf sehr unterschiedliche Quellen zurückgreift. Zu den häufig zitierten Domains zählen neben Wikipedia unter anderem ADAC, Reddit, Stiftung Warentest, Idealo, FAZ und Verbraucherzentrale.

Für Unternehmen bedeutet das nicht, dass jede externe Veröffentlichung automatisch die Sichtbarkeit bei ChatGPT erhöht. Es zeigt aber, dass generative Systeme ihre Antworten aus einem breiten Informationsumfeld zusammensetzen können.

Maurischat warnt deshalb ausdrücklich vor dem Versuch, Sichtbarkeit über massenhaft nahezu identische Inhalte zu erzeugen.

Qualität ist wichtiger als Menge.

Wer über Jahrzehnte Erfahrung in einer Branche gesammelt hat, sollte in Interviews und Fachbeiträgen konkrete Erfahrungen, Entscheidungen, Projekte, Zahlen und Beobachtungen vermitteln. Austauschbarer KI-Content könne zwar Veröffentlichungsvolumen erzeugen, aber kaum eine eigenständige Positionierung.

Geschäftsführer werden Teil der digitalen Unternehmensreputation

Mit der zunehmenden Nutzung von KI-Suche gewinnt auch die öffentliche Sichtbarkeit von Führungskräften an Bedeutung.

Gerade bei größeren B2B-Aufträgen, Unternehmensfinanzierungen oder Investitionsentscheidungen wird häufig nicht nur nach dem Unternehmen gesucht. Auch Geschäftsführer, Vorstände und Gründer werden recherchiert.

Beruflicher Hintergrund, Erfahrungen, frühere Projekte, Interviews und öffentlich zugängliche Positionen können dadurch stärker in die Wahrnehmung eines Unternehmens einfließen.

Maurischat sieht insbesondere bei etablierten mittelständischen Unternehmen noch Potenzial:

“Ein CEO muss nicht zur Social-Media-Personality werden. Aber seine Erfahrung sollte nachvollziehbar sein.”

Ein Unternehmen kann wirtschaftlich erfolgreich sein und online trotzdem deutlich schwächer wirken, als es tatsächlich ist. Genau diese Diskrepanz kann bei einer schnellen digitalen Recherche zum Problem werden.

Unternehmen sollten ihre eigene Darstellung bei ChatGPT überprüfen

Ein erster Check ist einfach. Verantwortliche können Google, ChatGPT und andere KI-Systeme mit Fragen konfrontieren, die auch potenzielle Kunden, Geschäftspartner oder Investoren stellen würden:

Was macht dieses Unternehmen? Wer führt es? Wofür ist es bekannt? Welche Leistungen bietet es an? Welche Erfahrungen gibt es? Welche Wettbewerber werden genannt? Anschließend sollten die Antworten mit der Realität verglichen werden.

Besonders relevant sind veraltete Geschäftsführerangaben, nicht mehr aktuelle Geschäftsfelder, fehlende Standorte, falsche Leistungsbeschreibungen oder widersprüchliche Informationen auf verschiedenen Plattformen.

KI macht solche Widersprüche teilweise schneller sichtbar, weil Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt werden.

SQUAREVEST verbindet SEO, GEO, PR und Reputation

SQUAREVEST setzt bei dieser Entwicklung auf einen integrierten Ansatz.

Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, welche Informations-, Sichtbarkeits- oder Vertrauenslücken bei einem Unternehmen bestehen. Erst danach werden konkrete Maßnahmen ausgewählt.

Dazu können SEO, GEO, Fachartikel, CEO-Interviews, Pressearbeit, Reputationsmanagement oder Paid Advertising gehören. Weitere Informationen dazu bietet SQUAREVEST Marketing.

Das Ziel sei nicht, Unternehmen künstlich größer erscheinen zu lassen, sondern vorhandene Erfahrung, Leistungen und Kompetenz dort sichtbar zu machen, wo Kunden, Geschäftspartner und Investoren recherchieren.

Maurischat fasst den Zusammenhang so zusammen:

“Reichweite bringt Aufmerksamkeit, Reputation entscheidet häufig über den nächsten Schritt.”

Digitale Sichtbarkeit verteilt sich auf immer mehr Systeme

Die klassische Google-Suche wird nicht verschwinden. Sie wird jedoch Teil einer breiteren digitalen Informationslandschaft.

Die Informationssuche verteilt sich heute auf klassische Suchmaschinen, KI-Assistenten, Karten- und Plattformdienste sowie soziale Netzwerke. Für Unternehmen steigt damit die Zahl der digitalen Kontaktpunkte, an denen Informationen konsistent auffindbar sein müssen.

Das verändert auch die Anforderungen an Unternehmenskommunikation.

SEO bleibt die Grundlage für Auffindbarkeit. GEO erweitert diese Perspektive auf generative Systeme. PR liefert zusätzliche externe Einordnung. Reputation entsteht aus dem Gesamtbild öffentlich verfügbarer Informationen.

Fazit: Gefunden werden ist nur noch der erste Schritt

Für Unternehmen geht es künftig nicht darum, Google gegen ChatGPT auszuspielen. Interessanter ist vielmehr, die eigene digitale Informationsbasis auf eine Suche vorzubereiten, die sich auf immer mehr Systeme verteilt.

Aktuelle Unternehmensdaten, klare Leistungsbeschreibungen, nachvollziehbare Führungspersönlichkeiten und seriöse externe Quellen können dabei helfen, ein Unternehmen konsistenter einzuordnen.

Die Frage lautet deshalb nicht mehr nur:

“Wird unser Unternehmen gefunden?”

Wichtiger wird:

“Was erfahren Menschen und KI-Systeme über unser Unternehmen, wenn sie danach suchen?”

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SQUAREVEST AG
Herr Max Maurischat
Schwerzelweg 18
6315 Oberägeri
Schweiz

fon ..: +41 41 562 09 40
web ..: https://www.squarevest.ag/agency
email : hello@squarevest.ag

Die SQUAREVEST AG betreibt eine Informationsplattform für Unternehmen sowie Finanz- und Immobilienthemen und verbindet Unternehmensinformationen mit redaktionellen Fachinhalten. Darüber hinaus unterstützt SQUAREVEST Unternehmen bei digitaler Positionierung, PR, SEO, GEO, Reputation und Reichweite.

Weitere Informationen: www.squarevest.ag

Pressekontakt:

SQUAREVEST AG
Herr Thomas Feldhaus
Eggstrasse 12
6315 Oberägeri

fon ..: +49 15172623600
email : t.feldhaus@squarevest.ag

Achtung

Für den Inhalt des Artikels ist der jeweilige Autor und nicht der Seitenbetreiber verantwortlich.

 

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"