Christian Elsner übernimmt Professur für Digitale Medizin & KI an der CFH – Start WS 2026

Die Charlotte Fresenius Hochschule beruft Dr. Christian Elsner auf die Professur für Digitale Medizin und KI. Zugleich startet ein neuer berufsbegleitender Master für Ärztinnen und Ärzte.
Wiesbaden, 14. Oktober 2026. Die Charlotte Fresenius Hochschule hat Dr. Christian Elsner auf die neueingerichtete Professur für Digitale Medizin und Künstliche Intelligenz, insbesondere DigitaleTransformation und Versorgungsforschung, berufen.
Sitz der Professur ist der Campus Wiesbaden. Zum Wintersemester 2026 startet dort der berufsbegleitende Masterstudiengang “Digitale Medizin & Künstliche Intelligenz” (M.Sc.). Das vollständig akkreditierte Programm startet mit approbierten Ärztinnen und Ärzten aller Fachgebiete. Die Präsenzphasen finden an fünf Universitätskliniken statt. Bewerbungen sind jederzeit möglich.
KI verändert die Medizin – Ärztinnen und Ärzte sollen sie steuern
KI-Systeme lesen heute Röntgenbilder, priorisieren Patientinnen und Patienten in der Notaufnahme und entwerfen Arztbriefe. Doch wer prüft ihre Qualität und führt sie sicher in den Klinikalltag ein? An diesem Punkt setzt der neue Studiengang an. Er befähigt die Teilnehmenden, KI-Anwendungen zu verstehen, kritisch zu bewerten und verantwortungsvoll einzuführen.
“KI ersetzt keine Ärztinnen und Ärzte. Aber wer KI beherrscht, wird die Versorgung von morgen prägen”, sagt Elsner. “Wir bilden die Brückenbauer aus, die Medizin und Technologie zusammenbringen.”
Fünf Universitätskliniken als Partner – Studium neben dem Beruf
Der Master dauert vier Semester und läuft parallel zur ärztlichen Tätigkeit. Er richtet sich an Berufstätige – anfangs an Ärztinnen und Ärzte, später auch an Fachkräfte aus Medizintechnik, Softwareentwicklung und Pharma. Hybride Online-Module wechseln sich mit Präsenzphasen ab. Diese finden bei den Partner-Universitätskliniken statt: dem Deutschen Herzzentrum der Charité, dem Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, dem Universitätsklinikum Gießen und Marburg sowie den Standorten Essen und Halle.
Dort arbeiten die Studierenden an realen Fällen – in Hackathons, Simulationen und Projektarbeiten. Acht Themenblöcke führen von den technologischen Grundlagen über Innovation, Forschung und Implementierung bis zur Masterarbeit. Auch Ethik, Datenschutz und der EU AI Act stehen auf dem Lehrplan. Der Studiengang ist vollständig akkreditiert.
Ein Kenner der Branche übernimmt die Professur
Elsner kennt die digitale Transformation aus erster Hand. Von 2010 bis 2018 führte er als geschäftsführender Direktor das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck. Von 2019 bis 2023 verantwortete er als Kaufmännischer Vorstand die Universitätsmedizin Mainz. 2017 initiierte er den ersten Healthcare Hackathon im deutschen Gesundheitswesen. Das Format verbindet Klinikerinnen und Kliniker, Entwickler und Start-ups – und findet inzwischen sogar international Nachahmer.
Elsner habilitierte sich 2018 an der Universität zu Lübeck im Fach Gesundheitsökonomie und eHealth mit Schwerpunkt Künstliche Intelligenz. Er hat mehr als 50 begutachtete Fachpublikationen veröffentlicht und knapp neun Millionen Euro Drittmittel eingeworben. Seit 2024 ist er Partner im Bereich Healthcare Transformation bei PwC Deutschland.
“Digitalprojekte scheitern selten an der Technik, fast immer an Prozessen und Menschen”, sagt Elsner.”Deshalb lehren wir am realen Fall – vom Prototyp bis zum Einsatz am Patienten.”
Der Studiengang auf einen Blick
Abschluss: Master of Science (M.Sc.), berufsbegleitend
Dauer: 4 Semester
Studienstart: Wintersemester 2026 (Oktober)
Status: Vollständig akkreditiert
Sitz der Professur: Campus Wiesbaden der Charlotte Fresenius Hochschule
Studienformat: Hybride Online-Module und Präsenzphasen an den Partner-Universitätskliniken
Zielgruppe: Zunächst approbierte Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete, perspektivisch auch Fachkräfte aus Medizintechnik, Softwareentwicklung und Pharma
Partner: Deutsches Herzzentrum der Charité (DHZC), Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Universitätsklinikum Gießen und Marburg, Universitätsmedizin Essen, Universitätsmedizin Halle
Bewerbungen: jederzeit möglich unter www.charlotte-fresenius-uni.de/studium/digitale-medizin-kuenstliche-intelligenz-master-berufsbegleitend/
Über die Charlotte Fresenius Hochschule
Die Charlotte Fresenius Hochschule ist eine private, staatlich anerkannte Hochschule mit Sitz in Wiesbaden und weiteren Standorten in Düsseldorf, Hamburg, Heidelberg, Köln und München. Sie bündelt die universitären Studienangebote der Fresenius-Bildungsgruppe und verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit ausgeprägtem Praxisbezug.
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Die Hochschule Fresenius zählt mit rund 18.000 Studierenden zu den größten und renommiertesten privaten, staatlich anerkannten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. Sie blickt auf eine über 175-jährige Bildungstradition zurück und ist Teil der Carl Remigius Fresenius Education Group. Die Hochschule steht für ein praxisorientiertes, NC-freies Studienangebot und verbindet Lehre mit angewandter Forschung: https://www.hs-fresenius.de
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