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Der Bergbau kehrt zurück – Argentinien wird für Minenfirmen und Anleger wieder interessant

Der Standort Argentinien gewinnt an Glaubwürdigkeit zurück. Große Projekte kommen voran, bestehende Minen werden ausgebaut und neue Anbieter suchen ihre Chance. Das macht Argentinien auch für Anleger wieder interessant.

Argentinien war für den Bergbau lange ein Land mit zwei Gesichtern. Unter der Oberfläche schlummerte enormes Potenzial. Darüber lagen Unsicherheit, Währungsrisiken und ein Regelwerk, das Investoren eher abschreckte als anzog. Genau das beginnt sich nun zu ändern und Argentinien wird als Bergbaustandort wieder ernsthaft diskutiert.

Die neue Aufmerksamkeit speist sich nicht aus einer einzelnen Schlagzeile, sondern aus mehreren Signalen zugleich. Die Bergbauexporte Argentiniens stiegen 2025 laut Wirtschaftsministerium auf den Rekordwert von 6,037 Mrd. USD. Das waren 29,2 % mehr als im Vorjahr. Gold brachte 4,078 Mrd. USD ein, Lithium 905 Mio. USD und Silber 870 Mio. USD. Für Anleger ist das wichtig, weil ein Standort mit echten Exporterlösen anders bewertet wird als eine reine Zukunftserzählung.

Argentinien wird für Bergbau wieder berechenbarer

Im Zentrum steht das Investitionsregime RIGI. Es soll großen Vorhaben über Jahre mehr steuerliche und regulatorische Planbarkeit geben. Die Regierung um Javier Milei spricht von klaren Regeln, Stabilität und Vorhersehbarkeit. Ende März waren nach offiziellen Angaben bereits 10 Projekte mit zusammen 25,479 Mrd. USD genehmigt. Das allein löst noch keine Probleme. Es verändert aber den Ton, in dem über Argentinien gesprochen wird.

Hinzu kommt, dass der Rohstoffmix breiter ist, als viele Anleger denken. Die International Trade Administration der USA beschreibt ein Projektportfolio von mehr als 100 Vorhaben im Wert von rund 30 Mrd. USD. Mehr als die Hälfte davon entfällt auf Kupfer. Bei Lithium zählt Argentinien zu den Ländern mit den drittgrößten Reserven weltweit und zu den größten Produzenten. Argentinien ist also nicht nur eine Lithium-Geschichte.

Gerade im Kupfer wird das sichtbar. Argentinien produziert seit dem Ende von Bajo de la Alumbrera im Jahr 2018 kein Kupfer mehr in nennenswerter Größenordnung. Gleichzeitig liegen entlang der Anden Projekte, die im Markt längst als potenzielle Treiber eines neuen Zyklus gelten. Das Los Azules Projekt in San Juan ist dafür ein gutes Beispiel. McEwen Copper legte eine positive Machbarkeitsstudie vor und sieht ein langlebiges Projekt mit hoher Kathodenqualität und solidem wirtschaftlichem Profil. Für den Markt ist das mehr als ein technisches Detail. Es zeigt, dass Argentinien bei einem strategisch wichtigen Metall wieder Anschluss an die internationale Projektpipeline finden kann.

Erfolgstories steigern Argentiniens Glaubwürdigkeit

Für Investoren zählen am Ende nicht nur Karten und Ressourcenschätzungen, sondern dass Projekte sich entwickeln, Minen betrieben werden und Kapital angezogen werden kann. Genau hier hat Argentinien zuletzt wichtige Aspekte geliefert. Das Veladero-Bergwerk in San Juan erreichte 2024 laut Barrick die höchste Produktion der vergangenen fünf Jahre. Damit bleibt Gold ein Bereich, in dem das Land bereits operative Glaubwürdigkeit besitzt, denn wo bereits ein Metall erfolgreich abgebaut wird, sinken auch die Hürden für weitere Rohstoffproduktion.

Auch die Cerro Negro Mine in Santa Cruz, einer der wichtigsten Gold- und Silberbergbaukomplexe des Landes, zeigt, dass Argentinien wieder ernst genommen wird. Ende Februar berichteten mehrere Fachmedien, dass der Betreiber Newmont rund 800 Mio. USD investieren will, um die Expansion von Cerro Negro wieder anzuschieben und die Laufzeit des Bergwerks über 2035 hinaus zu verlängern. Solche Summen fließen nicht in einen Markt, den die Industrie aufgegeben hat. Sie fließen dorthin, wo Unternehmen wieder verlässlich planen können.

Daneben entstehen neue Explorations-Erfolgstories, die zeigen, wie schnell der Kapitalmarkt reagiert, wenn sich ein Markt neu öffnet. Kobrea Exploration etwa sicherte sich in Mendoza ein großes Kupferportfolio und erhielt dort als erste internationale Gesellschaft eine Bohrgenehmigung im neu belebten Malargüe-Distrikt. Genau solche Konstellationen zeigen, dass Argentinien nicht nur unternehmerisch, sondern auch von Anlegern neu entdeckt wird.

Erfahrene Gründer positionieren sich

In solchen Phasen gewinnt auch versiertes Unternehmensmanagement an Gewicht. Ein Rohstoffprojekt allein reicht nicht. Wer früh an den Markt geht, muss Kapital beschaffen und Vertrauen in einer sich positiv entwickelnden Bergbaujurisdiktion aufbauen. Genau deshalb ist für Anleger auch der Hintergrund von in Argentinien unternehmerisch handelnden Personen besonders wichtig.

Erfolgreiche Unternehmer wie etwa Dr. Titus Gebel gehen bei Rohstoffprojekten in Argentinien voran. Er gründete schon 2006 die Deutsche Rohstoff AG mit und führte das Unternehmen bis 2014 als Vorstand. Inzwischen bringt die Gesellschaft rund 500 Mio. EUR auf die Börsenwaage. Wer früh eingestiegen ist, konnte an einer bemerkenswerten Wertentwicklung teilhaben. Gebel steht stellvertretend für die Fähigkeit, aus einer Rohstoffstory ein kapitalmarktfähiges Unternehmen zu formen.

Das ist gerade in Argentinien ein nicht zu unterschätzender Punkt. Denn wenn sich ein Standort neu öffnet, entscheidet nicht nur die Qualität der Projekte sondern auch wie das politische Umfeld und Momentum strategisch genutzt wird. Explorer brauchen neben aussichtsreichen Liegenschaften ein versiertes Management, das richtige Timing und Kapitalbeschaffungsexpertise, um Wettbewerbsvorteile nutzen zu können.

Davon könnte auch der von Dr. Gebel neu lancierte Rohstoffexplorer Argentina Metals in naher Zukunft profitieren. Das Unternehmen steht kurz vor dem Börsengang in Kanada und strebt zusätzlich ein Sekundärlisting in Deutschland an. Damit dürfte die Story schon bald auch für hiesige Anleger greifbar werden.

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Argentina Metals Corp.
Webseite: www.argentinametals.com/

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