DGSM-Jahrestagung 2026: Fachforum stellt Barriere- und Chancengleichheit in der Schlafmedizin in den Fokus

Wer eine Erkrankung hat, muss ohne Einschränkung Zugang zu Diagnostik und Therapie haben. Eine Behinderung darf nicht zu Benachteiligung und fehlender Versorgung führen.
Wiesbaden / Tostedt, November 2026 –
Ein gesunder, erholsamer Schlaf ist eine fundamentale Voraussetzung für Gesundheit und Lebensqualität. Dies gilt ausnahmslos für alle Menschen. Und doch gibt es Personenkreise, die aufgrund besonderer Herausforderungen nicht in gleicher Weise wie Alle anderen Zugang finden.
Menschen mit Behinderungen stehen in der schlafmedizinischen Versorgung häufig vor erheblichen Hürden bei der Diagnose oder der anschließenden Therapie. Diese entstehen aus analogen und digitalen Barrieren, die nicht in der Verantwortung der betroffenen Patient*Innen zu suchen sind. In der Folge entstehen Beeinträchtigungen und Benachteiligungen im Kontext der medizinischen Versorgung und des eigenständigen Krankheitsmanagements.
Um auf diese Versorgungslücken aufmerksam zu machen und konkrete Lösungsansätze aufzuzeigen, veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) im Rahmen ihrer 34. Jahrestagung ein eigenes Fachforum.
Unter dem Titel “Schlafmedizin für alle – aber haben auch alle den gleichen Zugang?” widmet sich das Symposium am 7. November 2026 in Wiesbaden der Frage, wie schlafmedizinische Angebote inklusiver, barrierefreier und bedarfsgerechter gestaltet werden können.
Besondere Herausforderungen im Versorgungsalltag
Unterschiedliche körperliche oder kognitive Beeinträchtigungen erfordern einen differenzierten Blick auf Diagnoseverfahren und Behandlungsstrategien. In der Praxis scheitert eine adäquate Versorgung jedoch noch zu oft an bestehenden Barrieren, fehlendem Wissen rund um die diversen Behinderungen und an der Erfahrung im Umgang mit diesen Patient*Innen. Darum ist es wichtig, hier zu informieren, zu sensibilisieren und zu handeln.
“Menschen mit besonderen Herausforderungen haben es nach wie vor ungleich schwerer, Zugang zu einer adäquaten schlafmedizinischen Diagnostik und Therapie zu erhalten”, betont Nina Schweppe, Ombudsfrau für Patient*innen mit Behinderung bei der DGSM. “Das Forum soll dazu anregen, Schlafstörungen aus einer neuen, inklusiven Perspektive zu betrachten und die Versorgung nachhaltig patientenorientierter auszurichten.”
Fachvorträge und Referent*innen
Das Forum beleuchtet zentrale Schwerpunkte an der Schnittstelle von Schlafmedizin und Inklusion:
o “Schlafmedizin und Behinderung (Fokus auf Non-24)” – Nina Schweppe (Tostedt)
o “Schlaf, Schlafmedizin und kognitive Beeinträchtigung” – Jan Gerdes (Hamburg)
o “Barrierefreiheit und Schlafapnoe” – Reinhardt Wagner (Wilhelmshaven)
Infos zur Veranstaltung:
Forum “Patienten mit Behinderungen in der Schlafmedizin”
Rahmen: 34. Jahrestagung der DGSM
Datum & Uhrzeit: Samstag, 07. November 2026, um 08:30 Uhr
Ort: RheinMain CongressCenter (RMCC), Wiesbaden
Über die DGSM:
Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) ist eine wissenschaftliche Fachgesellschaft, die sich der Erforschung des Schlafs und seiner Störungen sowie der Verbesserung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schlafstörungen widmet.
Über die Autorin
Nina Schweppe ist Inhaberin und Gründerin von BEB-Schweppe mit Sitz in Tostedt (Niedersachsen). Sie wurde im Sommer 2026 in das neu geschaffene Amt der Ombudsfrau für Patienten mit Behinderung bei der DGSM bestellt.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
BEB-Schweppe
Frau Nina Schweppe
Triftstraße 19
21255 Tostedt
Deutschland
fon ..: 017632515717
web ..: http://www.beb-schweppe.de
email : kontakt@beb-schweppe.de
BEB-Schweppe wurde 2018 von der Inhaberin, Nina Schweppe, gegründet. Besser leben mit dem eigenen Biorhythmus steht für die drei großen Bereiche gute Ernährung, erholsamer Schlaf und mentale Gesundheit. Die Gründerin verfügt über eine besondere Expertise im Bereich der Chronobiologie.
Pressekontakt:
BEB-Schweppe
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