Ein Stipendium am Europäischen Parlament als Ausgangspunkt einer Bewegung

1986 führte ein Stipendium Marie-Therese Herbers nach Luxemburg. Dort wurde aus ihrer wissenschaftlichen Beschäftigung mit Jobsharing eine europäische Vision, die ihr Leben prägen sollte.
_Teil zwei der Blogserie “Meine Reise mit Jobsharing” erzählt, wie ein Robert-Schuman-Stipendium 1986 und 1987 den Grundstein für Marie-Therese Herbers’ Engagement für Jobsharing in Europa legte._
Oldenburg, 07. Oktober 2026. Mit dem zweiten Teil ihrer Blogserie “Meine Reise mit Jobsharing” nimmt Marie-Therese Herbers ihre Lesenden mit in die Jahre 1986 und 1987, als sie als Robert-Schuman-Stipendiatin am Europäischen Parlament arbeitete. Was als ein Stipendium begann, wurde zum Ausgangspunkt ihres jahrzehntelangen Engagements für qualifizierte Teilzeitarbeit in Europa.
Mehr über Marie-Therese Herbers und ihre Reise mit Jobsharing: https://www.marie-therese-herbers.com
Zwei Jahre zuvor hatte Herbers an der Universität Oldenburg ihre Diplomarbeit zum Thema qualifizierte Teilzeitarbeit vorgelegt – zu einer Zeit, in der das Thema in der deutschen Arbeitsmarktforschung kaum Beachtung fand. Das Robert-Schuman-Stipendium eröffnete ihr die Möglichkeit, diese Fragestellung erstmals im europäischen Maßstab zu betrachten. Am Sitz des Europäischen Parlaments erlebte sie hautnah, wie arbeitsmarktpolitische Entscheidungen auf europäischer Ebene entstehen, und kam mit Abgeordneten, Beamt:innen und Expert:innen aus mehreren Mitgliedstaaten in Kontakt.
Die Zeit am Parlament veränderte ihre Perspektive: Aus einer akademischen Fragestellung wurde eine europäische Vision. Herbers erkannte, dass sich Jobsharing über Ländergrenzen hinweg diskutieren und gestalten ließ. Diese Erkenntnis wurde zum Motor für ihre weitere Arbeit: Noch während des Stipendiums begann sie, erste Kontakte zu europäischen Gleichgesinnten zu knüpfen – ein Netzwerk, aus dem wenig später ein eigener Verein entstehen sollte.
_”Ich war Mitte zwanzig und saß plötzlich in Sitzungen, in denen europäische Arbeitsmarktpolitik verhandelt wurde. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Ideen, für die es in Deutschland noch keine Sprache gab, anderswo in Europa bereits diskutiert wurden. Das hat mich nie wieder losgelassen.”_
” Marie-Therese Herbers
Wie aus diesen ersten europäischen Kontakten am 29. Oktober 1987 der erste europäische Jobsharing-Verein EURO-TZA e.V. entstand, beschreibt Herbers im nächsten Teil ihrer Blogserie.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Herbers Beratungsagentur QT
Frau Marie-Therese Herbers
Twiskenweg 48A
26129 Oldenburg
Deutschland
fon ..: +49 (0) 151 20179552
web ..: https://www.qualifizierte-teilzeitarbeit.de
email : herbers@qualifizierte-teilzeitarbeit.de
Die Herbers Beratungsagentur QT mit Sitz in Oldenburg begleitet seit vielen Jahren Jobsharing-Interessierte – sowohl Einzelpersonen als auch Tandems – auf ihrem Weg zur passenden Teilzeitposition. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung von Jobsharing- und Teilzeitkonzepten sowie auf Persönlichkeitsanalysen, die Fachkräfte binden, Wissen sichern und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben fördern.
Marie-Therese Herbers gründete 1987 mit EURO-TZA e.V. den ersten europäischen Jobsharing-Verein und zählt zu den Pionierinnen der qualifizierten Teilzeitarbeit und Jobsharing in Deutschland. Im Jahr 2000 baute sie zudem die erste Jobsharing-Partner-Suche-Datenbank im deutschsprachigen Raum auf – die Vision einer europaweiten Vernetzung von Jobsharing-Interessierten und -Organisationen formulierte sie bereits zu dieser Zeit. Mit ihrer Agentur QT unterstützt sie Jobsharing-Tandems und Unternehmen durch Beratung, Coaching und praxisnahe Konzepte – für passgenaue Besetzungen und zukunftsfähige Arbeitsmodelle.
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