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fairnergy und ANDHERI HILFE treiben Energiewende voran

6.600 Tonnen Holz und 9.000 Tonnen CO2 durch den Bau von Biogas-Anlagen eingespart

fairnergy und ANDHERI HILFE treiben Energiewende voran

Kochen auf Biogas statt auf Feuer

Bonn/Kleve, 19. Dezember 2022. fairnergy, eine Marke der GT Emission Solutions GmbH, hat in diesem Jahr 215.989 Euro an die ANDHERI HILFE gespendet. Dadurch konnten 1.012 Biogas-Anlagen im westindischen Bundesstaat Karnataka gebaut sowie für 2023 schon weitere 209 Anlagen ermöglicht und geplant werden. Mit diesem Projekt unterstützt ANDHERI HILFE gemeinsam mit seiner Partnerorganisation SAS 1.512 ärmste Familien dabei, eine Biogasanlage angeschlossen an eine eigenen Toilette zu bauen. “Wir freuen uns über die 215.989 Euro-Spende von fairnergy”, so Elvira Greiner, 1. Vorsitzende der ANDHERI HILFE. “Damit kann unsere Partnerorganisation vor Ort einen wichtigen Beitrag leisten, um die Gesundheit der Menschen und ihre Einkommenssituation zu verbessern. Gleichzeitig sind der reduzierte CO2-Ausstoß und die reduzierte Waldvernichtung sehr wertvolle Bausteine zum Schutz unserer Umwelt.” Und Philip Weykamp, Co-Gründer von fairnergy, ergänzt: “Wir freuen uns sehr, dass wir mit ANDHERI HILFE eine Organisation gefunden haben, die so konsequent unser Anliegen unterstützt, dass jede Person auf unserem blauen Planeten Zugang zu sauber und fair produzierter Energie hat.” Durch den Bau dieser Biogasanlagen können jährlich 6.600 Tonnen Holz eingespart werden und der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 und CO2-Äquivalenten wird um 9.000 Tonnen reduziert.

Der Ansatz von fairnergy: Mit der THG-Quote die Energiewende vorantreiben
Durch eine faire und transparente Verteilung der Treibhausgasminderungs-Prämie möchte fairnergy die Energiewende weltweit vorantreiben. Dazu nutzt das Start-up die Treibhausgasminderungs-Quote, die als Klimaschutz-Instrument vom Gesetzgeber eingeführt wurde, um den Emissionsausstoß der Mineralölunternehmen zu verringern und somit nationale und internationale Klimaschutzziele zu erreichen. Durch die THG-Quote werden die Treibhausgasemissionen der Mineralölwirtschaft künstlich begrenzt, da die Unternehmen dazu verpflichtet werden, ihre Treibhausgasemissionen um einen jährlich steigenden prozentualen Wert zu senken. Diese Pflichtabgaben sammelt fairnergy und verteilt diese zugunsten nachhaltiger Energieprojekte gemeinsam mit E-Mobil-Kundinnen und -Kunden, die sich dafür entscheiden, ihre Prämie ganz oder anteilig in ein Nachhaltigkeitsprojekt zu investieren. Dabei ist die ANDHERI HILFE bereits seit der Geburtsstunde von fairnergy Pojektpartner des Start-ups.

Win-win für ANDHERI-Projekt
Der Zugang zu Toiletten ist vor allem für die Ärmsten in Indien nicht selbstverständlich. Viele von der Regierung gebaute Toiletten werden gar nicht genutzt, da die Leerung der Gruben, d.h. der Kontakt mit Fäkalien, im Kastensystem Aufgabe der sozial stigmatisierten Dalits, der “Unberührbaren”, ist. Auch über 70 Jahre nach Abschaffung des Kastensystems ist dies in vielen Köpfen noch präsent. Aus Mangel an Toiletten bzw. Nichtnutzung sind die Dörfer verschmutzt und mit Krankheitserregern kontaminiert. Keinen Zugang zu Toiletten haben – darunter leiden besonders die Frauen: Sie verrichten ihre Notdurft vor allem nachts in den umliegenden Feldern. Dabei riskieren sie Schlangenbisse oder Übergriffe von Männern.
Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist diese Technologie eine Kehrtwende um 180 Grad: Bisher benötigten die Menschen in der Projektregion pro Haushalt und Tag rund sechs Kilogramm Holz zum Kochen. Holz ist hier aber Mangelware, denn nur noch 15 Prozent der Fläche sind mit Wald bedeckt. Und der Eingriff in das empfindliche Ökosystem ist verheerend: Durch das Abholzen von Bäumen kann immer weniger CO2 gebunden werden.
Die Biogasanlage mit Toilette für ärmste Menschen im südindischen Bundesstaat Karnataka hat somit gleich mehrere Vorteile: Die Menschen brauchen keine Zeit mehr aufzuwenden, kostbares Holz zu sammeln und zu verbrennen. Ihre Behausungen sind dadurch sauberer und sie atmen den beißenden Rauch nicht ein, leiden dadurch weniger an Atemwegserkrankungen. Dadurch dass die Toilette mit der Biogasanlage verbunden ist, besteht kein direkter Kontakt mit den Exkrementen.
Zudem entsteht ein Gärrest, ein wertvoller organischer Dünger und durch die Vergärung frei von Krankheitskeimen, den die Menschen auf ihren Feldern verteilen können. Durch diesen natürlichen Dünger werden die Bodenfruchtbarkeit und Pflanzengesundheit gesteigert, Pestizide können eingespart werden und der Ertrag gesteigert werden.
So ist die Errichtung einer Toilette mit Biogasanlage für jede Familie ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung ihrer Gesundheit und ihrer Einkommenssituation. Und gleichzeitig sind der reduzierte CO2-Ausstoß und die reduzierte Waldvernichtung sehr wertvolle Bausteine zum Schutz unserer Umwelt.

Zu fairnergy
fairnergy setzt sich für eine weltweit faire Energieverteilung ein. Der Impact des Start-ups besteht darin, finanzielle Mittel der fossilen Kraftstoffindustrie hin zu grünem Strom für Elektroautos umzuverteilen. Dies ist dank der Renewable Energy Directive II der EU bzw. deren Umsetzung in Deutschland als Treibhausgas-Minderungsquote möglich. Gemeinsam mit der fairnergy-Community, also E-Mobilistinnen und -Mobilisten, die ihre Prämie bei fairnergy beantragt haben und sich dafür entschieden habe ihre Prämie ganz oder anteilig zu spenden, steckt das Start-up finanzielle Mittel in Projekte, die grüne Elektromobilität und eine faire erneuerbare Energieversorgung fördern. Die ANDHERI HILFE ist einer der Projektpartner, die die Spenden der fairnergy-Community empfangen. Insgesamt sind somit in diesem Jahr 215.989 Euro zusammengekommen, die an die ANDHERI Hilfe gespendet wurden.

Zur ANDHERI HILFE
Die ANDHERI HILFE ist die größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland, die sich seit über 55 Jahren für die nachhaltige Förderung von unterprivilegierten und armen Menschen in Indien und Bangladesch engagiert mit dem Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe”. ANDHERI HILFE ist eine unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist aus einer Privatinitiative – gegründet von Rosi Gollmann – für Waisenkinder in Andheri bei Mumbai (damals Bombay) entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein. Zurzeit fördert sie rund 80 Projekte und Entwicklungsprogramme in Indien und Bangladesch und erreicht rund 1 Million Menschen. 1967 ging es schlicht um die tägliche Handvoll Reis für die Kinder im Waisenhaus in Andheri. Heute ist die ANDHERI HILFE eine anerkannte Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, unabhängig und engagiert wie am ersten Tag.

Die ANDHERI HILFE ist die größte zivilgesellschaftliche Organisation in Deutschland, die sich seit über 50 Jahren für die nachhaltige Förderung von unterprivilegierten und armen Menschen in Indien und Bangladesch engagiert mit dem Prinzip “Hilfe zur Selbsthilfe”. ANDHERI HILFE ist eine unabhängige Organisation der Entwicklungszusammenarbeit. Sie ist aus einer Privatinitiative – gegründet von Rosi Gollmann – für Waisenkinder in Andheri bei Mumbai (damals Bombay) entstanden und arbeitet seit 1967 als gemeinnütziger Verein. Zurzeit fördert sie rund 80 Projekte und Entwicklungsprogramme in Indien und Bangladesch und erreicht rund 1 Million Menschen. 1967 ging es schlicht um die tägliche Handvoll Reis für die Kinder im Waisenhaus in Andheri. Heute ist die ANDHERI HILFE eine anerkannte Organisation der Entwicklungszusammenarbeit, unabhängig und engagiert wie am ersten Tag.

Kontakt
ANDHERI HILFE e.V.
Cornelia Hansen
Mackestr. 53
53119 Bonn
0228/9265250
cornelia.hansen@andheri-hilfe.org
http://www.andheri-hilfe.org

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