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Förderung 2026: Viele Online-Rechner nutzen alte Sätze

Beim Qualifizierungschancengesetz gilt 2026 eine Drei-Klassen-Staffel. Ein kostenfreier Förder-Atlas bündelt alle aktuellen Sätze, Quoten und Fristen.

Wer 2026 wissen will, wie viel die Agentur für Arbeit oder ein Förderprogramm zu einer beruflichen Weiterbildung beisteuert, findet im Netz häufig veraltete Zahlen. Besonders beim Qualifizierungschancengesetz (QCG, Paragraf 82 SGB III) kursiert in vielen Ratgebern und Online-Rechnern noch die alte Staffelung nach vier Betriebsgrößen-Klassen mit einer Untergrenze von 15 Prozent. Tatsächlich gelten seit der Reform zum 1. April 2024 nur noch drei Klassen; die aktuelle Fachliche Weisung der Bundesagentur für Arbeit (Stand 1. Januar 2026) bestätigt diese Staffelung.Konkret: Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten bekommen die Lehrgangskosten zu 100 Prozent erstattet und zahlen keinen Eigenanteil. Bei 50 bis unter 500 Beschäftigten sind es 50 Prozent, ab 500 Beschäftigten 25 Prozent. Hinzu kommt ein Arbeitsentgeltzuschuss von bis zu 75 Prozent für die kleinsten Betriebe. Ein Unternehmen mit 30 Mitarbeitern, das nach alter Logik mit 50 Prozent rechnet, fördert seine Weiterbildung heute also vollständig.Der Bildungsträger SkillSprinters by Dr. Aichinger hat deshalb einen frei zugänglichen Förder-Atlas zusammengestellt, der die wichtigsten Förderwege für Weiterbildung auf einer Seite bündelt: Bildungsgutschein, Aufstiegs-BAföG, Qualifizierungschancengesetz, Qualifizierungsgeld, Weiterbildungsgeld sowie die Aufstiegs- und Meisterprämien der Bundesländer. Jede Angabe ist mit Rechtsgrundlage und Quelle belegt und auf den Stand 2026 geprüft.Auch bei den Landesprämien gibt es eine häufige Verwechslung: Mehrere Bundesländer zahlen ihre Meisterprämie ausschließlich an Handwerksmeister, nicht an kaufmännische Aufstiegsfortbildungen wie den Wirtschaftsfachwirt. Der Atlas weist für jedes Bundesland aus, ob die Prämie auch für kaufmännische Abschlüsse gilt.”Wir sehen bei unseren Teilnehmern ständig, dass falsche Förderzahlen aus dem Netz Entscheidungen verzögern oder ganz verhindern”, sagt Dr. Jens Aichinger, Gründer von SkillSprinters und promovierter Wirtschaftspädagoge. “Eine einzige geprüfte Übersicht, die jede Zahl mit Quelle belegt, spart Betrieben und Beschäftigten viel Recherche.”Der Förder-Atlas 2026 ist kostenfrei abrufbar unter: https://skill-sprinters.de/foerder-atlas-2026/

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