Gute Entscheidungen brauchen auch unbequeme Fragen

Unbequeme Fragen sind selten angenehm, aber oft notwendig, um gute Entscheidungen zu treffen. Wenn Führungskräfte vor allem Zustimmung hören, bleiben blinde Flecken, Risiken und mögliche Folgen oft unerkannt. Besonders unter Druck ist deshalb ein Gegenüber wichtig, das als Sparringspartner kritisch nachfragt, widersprechen darf und den Blick auf das Ganze richtet.
Führungsteams stehen nicht deshalb häufig vor Problemen, weil zu viel gestritten wird, sondern weil kritischer Widerspruch zu selten geäussert wird. Aus Respekt, aus Rücksicht auf Zuständigkeiten oder aus Sorge vor unnötigen Spannungen werden Einschätzungen von Entscheidungsträgern mitunter nicht hinterfragt. Dadurch bleiben unterschiedliche Perspektiven unausgesprochen, Risiken werden zu wenig beleuchtet und wichtige Entscheidungen nicht ausreichend geprüft. Dabei kann gerade produktiver Widerspruch helfen, Annahmen zu überprüfen, blinde Flecken sichtbar zu machen und Alternativen aufzuzeigen, um zu tragfähigeren Entscheidungen zu gelangen. „Gerade bei schwierigen Entscheidungen muss es möglich sein, offen zu widersprechen und unangenehme Fragen zu stellen, ohne dass daraus ein persönlicher Konflikt entsteht“, sagt Dr. Heidi Z’graggen, Verhandlungsexpertin und Mitinhaberin der Innerschweizer Unternehmensberatung URimpuls.
Gerade darin sieht URimpuls eine seiner wesentlichen Aufgaben als erfahrener Sparringspartner (https://www.urimpuls.ch/krisenmanagement-konfliktmanagement-beratung) für Unternehmer, Führungskräfte auf C-Level und für Menschen in Verantwortung. Wer unter Druck steht und schnell Entscheidungen zu treffen hat oder schwierige Führungsentscheidungen überprüfen muss, verliert nicht selten die notwendige Distanz zur eigenen Situation. Eine unabhängige Aussensicht kann in solchen Situationen Orientierung und Klarheit schaffen. Das verdeutlicht auch ein aktueller Fall: Ein Kunde wandte sich an URimpuls, da sich eine Auseinandersetzung (https://de.wikipedia.org/wiki/Konflikt) mit seinem Vorgesetzten zugespitzt hatte. Seine Frustration war so gross, dass er darüber nachdachte, mit dem Konflikt an die Öffentlichkeit zu gehen. „In einer solchen Situation ist es verständlich, dass man handeln und Druck aufbauen möchte. Unsere Aufgabe bestand daher darin, eben nicht in diese Dynamik einzusteigen, sondern gemeinsam zu prüfen, welche kurz- und langfristigen Konsequenzen die verschiedenen Optionen (https://www.urimpuls.ch/book-online) haben können“, erklärt Bruno Dobler, Co-Partner bei URimpuls und Experte für Krisenintervention.
In gemeinsamen Gesprächen wurde die Situation aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet und die möglichen Folgen einer öffentlichen Eskalation offen durchgespielt. Anstatt dem Kunden einen Weg vorzugeben, entwickelte URimpuls mit ihm alternative Szenarien. Schliesslich entschied er sich, auf seinen Vorgesetzten zuzugehen und das direkte Gespräch zu suchen. So konnte die Eskalation verhindert, das Arbeitsklima verbessert und das Arbeitsverhältnis erhalten werden. Der Fall zeigt, wie wichtig eine unabhängige Aussensicht sein kann. „Ein externer Sparringspartner schafft die nötige Distanz, stellt auch unbequeme Fragen und spricht offen aus, was intern vielleicht längst niemand mehr zu sagen wagt. So gewinnen Menschen in Verantwortung wieder Orientierung, können mögliche Folgen besser abwägen und ihre Entscheidung aus eigener Überzeugung treffen“, betont Dr. Heidi Z’graggen. Denn Weiterkommen bedeutet manchmal nicht, Recht zu behalten, sondern rechtzeitig eine andere Perspektive zuzulassen.
URimpuls hat sich auf die Beratung von KMUs und Entscheidungsträgern in Sektoren wie Finanzen, Handel und öffentliche Verwaltung spezialisiert. Wir bieten durch Konfliktmanagement, Krisenkommunikation und strategische Beratung Unterstützung in kritischen Unternehmenssituationen. Unser Angebot umfasst auch Netzwerkbildung und Standortbestimmung, wobei URimpuls besonders in der Zentralschweiz aktiv ist. URimpuls setzt darauf, ihren Klienten durch praktische Lösungen und neue Perspektiven zur Seite zu stehen, um so optimale Ergebnisse zu erzielen.
Dr. Heidi Z’graggen, Geschäftsführerin von URimpuls AG, bringt aus ihrer politischen Karriere als Ständerätin und ehemalige Regierungsrätin des Kantons Uri umfangreiche Erfahrung in Verhandlungsführung und strategischer Leitung mit. Neben ihrer politischen Laufbahn verfügt sie über akademische Qualifikationen in Politikwissenschaften, Geschichte und Betriebswirtschaft und hat sich durch zahlreiche Weiterbildungen, darunter im Bereich General Management und globale Verhandlungen, weitergebildet. Ihre Kompetenzen in der Gestaltung von partizipativen Prozessen zeichnen sie als Expertin in der Unternehmensberatung aus.
Bruno Dobler, ein erfahrener Unternehmensberater und Krisenmanager, hat eine beeindruckende Karriere. Er ist Unternehmensgründer, Chefpilot und CEO mehrerer Luftfahrtunternehmen. Neben seinen Aufgaben in der Luftfahrt hat Dobler als Mitglied des Bankpräsidiums der Zürcher Kantonalbank und als politischer Vertreter im Zürcher Kantonsrat strategische Führungsqualitäten bewiesen. Seine Expertise in Krisenmanagement, gepaart mit tiefgreifenden Kenntnissen in Finanzen, Handel und Dienstleistungen, macht ihn zu einem gefragten Berater und Redner in der Wirtschaft.
Kontakt
Urimpuls AG
Dr. Heidi Z’graggen, Bruno Dobler
Bahnhofplatz 1
6460 Altdorf
0418711578
https://www.urimpuls.ch
Bildquelle: Urimpuls / Foto: Valentin Luthiger
AchtungFür den Inhalt des Artikels ist der jeweilige Autor und nicht der Seitenbetreiber verantwortlich. |






