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HanseWerk Natur präsentiert Großwärmepumpe in Schenefeld

Integratives Energiekonzept soll die Wärmeversorgung in Schenefeld und Hamburgs Westen unabhängiger von globalen Energiemärkten machen.

BildWie die Wärmewende im urbanen Raum gelingen kann, zeigte HanseWerk Natur, die Wärmetochter von HanseWerk, bei der diesjährigen Langen Nacht der Industrie im Großraum Hamburg. Rund 100 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, die neue Großwärmepumpe auf dem Dach des Stadtzentrums Schenefelds zu besichtigen und sich über die Wärmeversorgung der Zukunft zu informieren.

Die Anlage ist Herzstück eines integrativen Energiekonzepts von HanseWerk Natur, einem Tochterunternehmen von HanseWerk. Sie nutzt Umgebungsluft als Energiequelle und kann künftig so viel Wärme erzeugen wie rund 100 Wärmepumpen für Einfamilienhäuser. Gemeinsam mit einem hocheffizienten Blockheizkraftwerk (BHKW) und einem Elektrokessel bildet sie ein flexibles Gesamtsystem, das den Wärmebedarf bedarfsgerecht decken soll.

HanseWerk Natur: Innovative Technik für die Wärmewende

Das integrierte System aus Großwärmepumpe, Blockheizkraftwerk und Elektrokessel spart künftig rund 394 Tonnen CO? pro Jahr ein und leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung.

“Mit der Großwärmepumpe machen wir unsere Kundinnen und Kunden unabhängiger von den globalen Energiemärkten”, sagt Dr. Gerta Gerdes-Stolzke, Geschäftsführerin von HanseWerk Natur, der Wärmetochter von HanseWerk. “Dafür setzen wir auf innovative Technologien und regionale, zuverlässige Wärmeerzeugung direkt vor Ort.”

Wärme für Schenefeld und den Hamburger Westen

Künftig soll das Stadtzentrum Schenefeld jährlich rund 4,7 Gigawattstunden Wärme aus der Energiezentrale von HanseWerk Natur, einem Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, beziehen. Darüber hinaus ist die Anlage an das Verbundnetz West angeschlossen, über das Kundinnen und Kunden im Hamburger Westen mit Nahwärme versorgt werden.

Aus Schenefeld sollen jährlich rund 5,4 Gigawattstunden Wärme in das Verbundnetz West eingespeist werden. Umgekehrt kann das Stadtzentrum bei Bedarf bis zu 0,2 Gigawattstunden Wärme pro Jahr aus dem Verbundnetz beziehen. Das schafft zusätzliche Flexibilität und erhöht die Versorgungssicherheit.

Gefördert wird das integrierte System aus Großwärmepumpe und Blockheizkraftwerk über das Bundesprogramm “Innovative KWK-Systeme” des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Teil einer umfassenden Dekarbonisierungsstrategie von HanseWerk Natur

Die Anlage in Schenefeld ist Teil der Dekarbonisierungsstrategie von HanseWerk Natur, der Wärmetochter von HanseWerk. Das Unternehmen betreibt mehr als 120 Wärmenetze in Norddeutschland und setzt dabei zunehmend auf innovative Technologien und regionale Energielösungen. Großwärmepumpen spielen eine wichtige Rolle, um bestehende Wärmenetze schrittweise von fossilen Energieträgern unabhängiger zu machen und die Wärmewende vor Ort voranzubringen.

Über HanseWerk Natur

Die HanseWerk Natur GmbH ist einer der größten regionalen Anbieter für Wärme und dezentrale Energielösungen in Norddeutschland und verfügt über jahrzehntelange Erfahrung. Die über 120 Nah- und Fernwärmenetze des Unternehmens erreichen eine Länge von rund 880 Kilometern. HanseWerk Natur betreibt etwa 1.000 Energieumwandlungsanlagen und versorgt mehr als 70.000 Privat- und Unternehmenskunden zuverlässig 365 Tage im Jahr mit Wärme. Maßgeschneiderte Energiekonzepte und hochmoderne Anlagentechnik bringen die Wärmewende voran – im Mehrfamilienhaus-Quartier, im Krankenhaus, in Industrie und Gewerbe.

37 Prozent der Wärme von HanseWerk Natur werden bereits auf Basis Erneuerbarer Energie oder unvermeidbarer Abwärme erzeugt. Mit einem Dekarbonisierungsfahrplan stellt HanseWerk Natur unter dem Motto “Wärme mit Zukunft. Wärme von hier.” schrittweise die Wärmenetze auf fossilfreie Energieträger um. Hierbei entsteht für jedes Wärmenetz ein individueller Transformationsplan, abhängig von den örtlichen Gegebenheiten wie dem Wärmebedarf, erneuerbaren Energiequellen in der Umgebung und Netzausbau-Möglichkeiten.

Für kleinere Wärmenetze mit hoher Wärmebedarfsdichte versorgt die standardisierte Wärmebox auf Wärmepumpenbasis Wärmenetze der Zukunft. Darüber hinaus setzt HanseWerk Natur innovative Energiekonzepte um, wie das Holzgaskraftwerk in Wahlstedt, das Kohlenstoff bindet, statt in die Atmosphäre abzugeben; “Kalte Nahwärme” in einem Neubaugebiet in Stolpe, oder Energielösungen auf Basis von Holzpellets, Biomethan oder Solarthermie. Mit rund 260 Anlagen und einer Erfahrung von über 30 Jahren ist HanseWerk Natur zudem einer der größten Betreiber von Blockheizkraftwerken in Norddeutschland.

 

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

HanseWerk AG
Herr Ove Struck
Schleswag-HeinGas-Platz 1
25450 Quickborn
Deutschland

fon ..: +49 41 06-6 29-34 22
web ..: https://www.hansewerk.com/de.html
email : presse@hansewerk.com

Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.

Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.

Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Pressekontakt:

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