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IT-Systeme dekommissionieren, Kosten senken und Sicherheit erhöhen

So lassen sich IT-Landschaften kontinuierlich optimieren

Mannheim, 13. April 2026. Die digitale Transformation schreitet rasant voran und Unternehmen müssen sich mit der Frage beschäftigen, wie sie bestehende IT-Strukturen effizient an neue Anforderungen anpassen können. Ein zentrales Instrument dafür ist die Dekommissionierung, also das Abstellen veralteter oder ungenutzter Systeme, Anwendungen und Datenbestände. Eine erfolgreiche Ablösung alter Systemlandschaften ist aber weit mehr als das einfache Abschalten eines Servers: Sie schließt die Planung, die Analyse von Abhängigkeiten, die Sicherung von Daten und das strukturierte Abschalten ein. Unternehmen sind dabei gut beraten, wenn sie in diesem Zuge auf erfahrene IT-Dienstleister setzen, die den gesamten Prozess einer IT-Dekommissionierung strukturiert begleiten.

Diese Maßnahme ist wichtig, denn nur so bleiben relevante und moderne Komponenten im Einsatz. Ohne eine gezielte Dekommissionierung betreiben Unternehmen ihre längst überholten IT-Systeme einfach weiter, was zu steigenden Kosten, Sicherheitsrisiken und wachsender Komplexität führt. Die IT-Dekommissionierung sorgt dafür, dass Unternehmen flexibel bleiben und ihre Ressourcen optimal nutzen. “Wer seine IT-Landschaft kontinuierlich optimiert und Altsysteme eliminiert, schafft Transparenz in gewachsenen Systemlandschaften, erleichtert die Vorbereitung auf Cloud-Migrationen und hilft dabei, Energieverbrauch und Wartungsaufwand zu senken”, gibt Dr. Frank Gredel, Management Consultant bei der PTA IT-Beratung in Mannheim zu bedenken. “Gleichzeitig müssen Unternehmen verstehen, dass eine IT-Dekommissionierung immer eng mit Anforderungen an Datenschutz und Compliance verknüpft ist, denn sensible Daten müssen bei der Außerbetriebnahme weiterhin sicher gehandhabt werden.”

Datenverlust vermeiden: Ordnungsgemäßes Löschen, Entfernen oder Archivieren
Ein ganz zentrales Teilgebiet im Rahmen eines solchen Vorhabens ist die Datendekommissionierung. Diese bezieht sich auf das ordnungsgemäße Entfernen, Archivieren oder Löschen von Daten, um gesetzliche Anforderungen wie die DSGVO sowie interne Compliance-Regeln zu erfüllen. Außerdem sollten Unternehmen darauf achten, zwischen der Deinstallation einer einzelnen Anwendung und der Dekommissionierung ganzer Systemlandschaften zu unterscheiden. Denn in der IT geht es häufig um komplexe Abhängigkeiten, etwa wenn ein zentraler Datenverteiler mehrere nachgelagerte Systeme versorgt. Werden diese Abhängigkeiten nicht beachtet, entstehen Ausfälle und Datenverlust. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass die Ablösung von Legacy-IT einem strukturierten Prozess folgt, der sicherstellt, dass alle Abhängigkeiten erfasst und Risiken minimiert werden.

Strukturiertes und phasenweises Vorgehen bewähren sich in der Praxis
Wer sich mit der Ablösung von IT-Altsystemen beschäftigt, sollte ein solides Fundament in der Initiierungsphase legen und das Vorhaben exakt planen. Im Anschluss erfolgt die Analysephase, in der sich dann Informationen über Systeme, Schnittstellen und Abhängigkeiten sammeln lassen. Die Sicherungsphase ist entscheidend, damit Daten gesetzeskonform erhalten bleiben. Eine Testabschaltung erlaubt, potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben. In der Umsetzungsphase wird das Dekommissionieren technisch umgesetzt. Das beinhaltet auch die sichere Datenlöschung und den Abbau von Hardware. Abschließend folgt die Nachbetreuung, in der die neue Systemlandschaft optimiert und dokumentiert wird. Dieser strukturierte Ablauf sorgt dafür, dass eine IT-Dekommissionierung auch transparent und risikoarm verläuft.

“Die Dekommissionierung sollte jedoch nicht mit der Abschaltung eines Systems enden”, weiß Experte Frank Gredel. “Sie ist optimalerweise immer Teil einer kontinuierlichen Optimierung der IT-Landschaft. Nach jeder Außerbetriebnahme sind Unternehmen gut beraten, die gewonnenen Erkenntnisse zu nutzen und daraus Lehren zu ziehen.” Dies betrifft sowohl organisatorische als auch technische Aspekte. Beispielsweise lässt sich prüfen, ob die verwendeten Tools zur Systemanalyse ausgereicht haben oder ob künftig zusätzliche Automatisierung nötig ist. Ebenso wichtig ist die Überprüfung von Archivierungsstrategien und Datenschutzmaßnahmen. Bei zukünftigen Projekten können so Erfahrungen genutzt und Prozesse angepasst werden. Unternehmen sollten die IT-Dekommissionierung als festen Bestandteil ihrer IT-Strategie verankern, um die Vorteile langfristig zu sichern.

PTA-Experten zeigen: So lässt sich eine globale Datenplattform ablösen
Ein Best-Practice-Projekt der PTA IT-Beratung veranschaulicht, wie eine IT-Dekommissionierung in der Praxis aussehen kann. Das PTA-Beraterteam begleitete die Stilllegung einer globalen Datenplattform, die zuvor zahlreiche Data-Marts mit Quelldaten für Reportingzwecke versorgte. Ziel war es, ein veraltetes System zu ersetzen, die Schnittstellen zu analysieren und neue Lösungen für die Datenbereitstellung zu implementieren. Das Projekt erstreckte sich über zehn Monate. In der Initiierungsphase wurden alle betroffenen Schnittstellen und Data-Marts identifiziert. Die Analysephase umfasste die Bewertung der Abhängigkeiten und die Priorisierung der Systeme, die dekommissioniert werden sollten. Anschließend wurden in der Sicherungsphase die relevanten Daten gesichert und neue Eingangsschnittstellen zu den nachfolgenden Quellsystemen geschaffen.

Mehrwerte heben – Vorteile sichern
Unternehmen profitieren von der Dekommissionierung, weil sie Kosten senkt, die Sicherheit erhöht und die Systemlandschaft übersichtlicher macht. Veraltete Systeme benötigen viel Energie, verursachen Wartungsaufwand, binden eh schon knappes Fachpersonal und bergen Sicherheitsrisiken. Werden Legacy-Systeme abgelöst, lassen sich diese Belastungen vermeiden. Darüber hinaus erleichtert die IT-Dekommissionierung die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen wie der DSGVO, da Daten systematisch archiviert oder gelöscht werden.

Weiterführende Informationen finden Interessierte hier: https://www.pta.de/aktuelles/dekommissionierung-in-der-it/

Die PTA IT-Beratung entwickelt seit 1969 maßgeschneiderte und kundenorientierte IT-Lösungen. Mit ihrer Ausrichtung auf Organisations- und IT-Projekte begleitet sie ihre Kunden pragmatisch und erfolg-reich in die Digitalisierung. Die PTA ist nach DIN EN ISO 9001 sowie nach ISO13485 zertifiziert und verfügt über 13 Standorte in Deutschland, Spanien und der Schweiz. Die PTA-Gruppe mit Firmenzentra-le in Mannheim beschäftigt aktuell über 400 Mitarbeiter und betreut vornehmlich Kunden aus der Life Science-Branche, Fertigungsindustrie, Retail & Logistics, im Energiesektor sowie in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. https://www.pta.de/

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Bildquelle: PTA GmbH

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