Kalo Gold bestätigt Gold-Silber-Elektrum auf Fidschi: Ein Puzzleteil für die nächste Weltklasse-Entdeckung?

Mikroskopische Untersuchungen weisen eine natürliche Gold-Silber-Legierung im Wainikoro-Bohrkern nach und schärfen das Explorationsmodell für kommende Bohrungen.
Für Kalo Gold (TSX-V: KALO; OTCID: KLGDF; FSE: 9M51) hat sich der Einsatz modernster Wissenschaft bezahlt gemacht. Für das Wainikoro-Ziel (Teil des 100-Prozent unternehmenseigenen Vatu-Aurum-Projekts auf Fidschi) liefert eine detaillierte Forschungsarbeit den direkten mineralogischen Beweis: Gold kommt hier als sogenanntes Elektrum vor – eine natürlichen Legierung aus Gold und Silber. Für Rohstoffinvestoren ist dieser auf den ersten Blick sehr wissenschaftliche Fund hochgradig relevant. Denn er verrät entscheidende Details darüber, wo genau und unter welchen Bedingungen sich das Edelmetall in diesem riesigen vulkanischen System angereichert hat.
Dieser Nachweis ist das Ergebnis einer umfassenden MSc-Forschungsarbeit (unterstützt von Kalo Gold) an der renommierten Camborne School of Mines. Durch den Einsatz modernster Rasterelektronenmikroskopie (SEM-EDS) wurde in einer Bohrkernprobe (VA26-DH19 aus rund 190 Metern Tiefe) ein etwa 20 Mikrometer großes Elektrum-Korn isoliert. Die Zusammensetzung: 68,6 Prozent Gold und 31,4 Prozent Silber.
Das Besondere an diesem Fund ist seine exakte Positionierung. Das Elektrum sitzt direkt am Rand eines arsenhaltigen Pyritkorns, eingebettet in eine stark alterierte vulkanische Brekzie, die von Quarz-Karbonat-Äderchen durchzogen ist. Dieser Befund bestätigt, dass sich Gold auf Wainikoro bevorzugt in durchbrochenen, wiederholt geöffneten (brekziierten) Zonen ablagert, die als Kanäle für heiße, hydrothermale Fluide dienten.
Arsen als Schlüssel: Der Kompass für kommende Bohrziele
Diese neuen mineralogischen Erkenntnisse schärfen das Explorationsmodell von Kalo Gold erheblich. Bisher zeigte das wichtigste Goldintervall im Bohrloch VA26-DH19 Gehalte von 1,61 g/t Gold über 1,50 Meter (in rund 150 Metern Tiefe). Das Material in dieser Umgebung ist durchbrochen (Crackle-Brekziierung) und enthält reichlich Sulfide, darunter arsenhaltigen Pyrit.
Die mikroskopische Untersuchung der Bohrkerne enthüllt ein komplexes System:
Struktur vor Tiefe: Die Goldanreicherung hängt nicht primär von der Tiefe oder der reinen Intensität der Gesteinsalteration ab. Entscheidend ist vielmehr die strukturelle Vorbereitung des Gesteins – also Zonen, in denen das Gestein mehrfach gebrochen, mit neuen Adern durchzogen und wieder geöffnet wurde.
Der Arsen-Vektor: Das direkte räumliche Zusammenleben von Elektrum und arsenhaltigem Pyrit im Bohrkern ist ein starkes Signal. Es bestätigt, dass Arsen ein hervorragender Wegweiser (Pathfinder) für die Exploration auf Vatu Aurum ist.
Geochemische Signatur: Die Daten zeigen eine breite hydrothermale Verwandtschaft. Gold korreliert statistisch stark mit Blei, Silber und Molybdän, während Arsen und Antimon den äußeren Ring dieser Anomalien bilden.
Das Ziel im Fokus: Strukturelle Schnittpunkte auf Vatu Aurum
Die Identifizierung von Elektrum im Bohrkern ist für sich genommen noch kein Beweis für eine wirtschaftliche Lagerstätte, liefert aber das dringend benötigte geologische “Fahndungsfoto”. Kalo Gold kombiniert diese Daten nun mit regionalen magnetischen Auswertungen. Diese deuten darauf hin, dass sich auf dem Projektgebiet verschiedene Strukturtrends überschneiden. Genau solche tektonischen Knotenpunkte sind prädestiniert dafür, Zonen extrem hoher Durchlässigkeit zu schaffen – ideale Fallen für die Ablagerung von Gold und Silber.
Da bisher nur ein Bruchteil des Bohrmaterials auf diese feinkörnigen Phasen untersucht wurde, geht Kalo Gold davon aus, dass weitaus mehr Gold (sowohl als Elektrum als auch submikroskopisch in Sulfiden) verborgen sein könnte. Die aktuellen Ergebnisse dienen dem Management nun als Kompass, um die nächsten Schürfgräben und Bohrungen innerhalb des 367 Quadratkilometer großen Back-Arc-Beckens zielgenau auf jene Strukturen auszurichten, die die stärkste hydrothermale Aktivität versprechen.
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