KI macht uns schneller. Aber macht sie uns auch produktiver?

Ein neues Buch von Dr. Siegfried Isele verbindet Agilität, KI und reale Projekterfahrung – und stellt die Frage, was von den Versprechen moderner Softwareentwicklung in der Praxis übrig bleibt.
Zürich, 28. September 2026 – Künstliche Intelligenz verspricht enorme Produktivitätssprünge. Agile Methoden sollen Unternehmen schneller, flexibler und innovativer machen. Doch was bleibt von diesen Versprechen übrig, wenn sie auf reale Organisationen, gewachsene Strukturen und Menschen treffen?
Genau mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Siegfried Isele in seinem neuen Buch _”Agile Softwareentwicklung ohne Illusionen – Warum reale Projekte uns mehr lehren als jedes Framework”_, das am 21. September 2026 im Haufe Verlag erschienen ist.
Dabei wollte Isele ausdrücklich kein weiteres klassisches IT- oder Methodenbuch schreiben.
_”Mein persönlicher Maßstab beim Schreiben war einfach: Meine Mutter oder mein Friseur sollen ein Kapitel lesen können und danach verstehen, worüber wir sprechen. Gleichzeitig soll jemand, der seit 20 Jahren Softwareprojekte verantwortet, darin genügend Substanz und Praxis wiederfinden.”_
Das Buch basiert auf mehr als 25 Jahren internationaler Projekterfahrung. Es entstand aus Beobachtungen, erfolgreichen Projekten, schwierigen Situationen, Fehlentscheidungen, kritischen Entscheidungen und unzähligen Gesprächen – in Konferenzräumen, Hotel-Lounges, Flughäfen und Videokonferenzen über verschiedene Zeitzonen hinweg.
Entsprechend geht es weniger darum, wie Methoden auf dem Papier funktionieren sollten, sondern darum, was in der Praxis tatsächlich passiert.
AGILITÄT IST KEIN SYNONYM FÜR SCRUM
Ein zentrales Thema des Buches ist die Frage, was Agilität heute überhaupt bedeutet.
Für Isele ist sie weder ein Synonym für Scrum noch eine Sammlung von Rollen, Meetings, Zertifizierungen und Frameworks. Hinter Agilität steckt vielmehr eine grundsätzlichere und auch für Nicht-IT-Fachleute relevante Frage:
Wie organisieren wir Arbeit, wenn wir am Anfang noch nicht alles wissen – und sich die Realität verändert, während wir bereits daran arbeiten?
Damit wird Agilität zu einem Thema, das weit über Softwareentwicklung hinausgeht. Es geht um Führung, Verantwortung, Zusammenarbeit, Qualität, Vertrauen und darum, Entscheidungen unter Unsicherheit treffen zu können.
KI MACHT UNS SCHNELLER – ABER IST DAS SCHON PRODUKTIVITÄT?
Besondere Aktualitätbekommt diese Diskussion durch Künstliche Intelligenz.
GenAI, Agentic AI und zunehmend autonome Systeme können Aufgaben heute in einem Tempo erledigen, das noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar war. Gleichzeitig werden enorme Produktivitätssteigerungen versprochen.
Isele stellt eine bewusst einfache Gegenfrage:
_”KI macht uns schneller. Aber macht sie uns deshalb wirklich produktiver?”_
Wenn ein Mensch mit KI eine Aufgabe in einer Stunde erledigt, für die früher acht Stunden notwendig waren, sieht dies zunächst nach einem gewaltigen Produktivitätsgewinn aus.
Was aber passiert, wenn das Ergebnis anschließend kontrolliert, korrigiert, abgesichert oder im schlimmsten Fall neu erstellt werden muss?
Und was geschieht, wenn Unternehmen plötzlich zehnmal mehr Texte, Analysen, Software oder Entscheidungen erzeugen können?
Brauchen wir wirklich zehnmal mehr Output – oder eigentlich bessere Ergebnisse?
Diese Fragen betreffen längst nicht mehr nur Entwickler oder IT-Abteilungen. Sie erreichen praktisch jeden Arbeitsplatz, an dem KI heute eingesetzt wird oder künftig eingesetzt werden soll.
AGILITÄT UND KI TREFFEN AUF DIESELBE REALITÄT
Genau an dieser Stelle treffen für Isele die beiden großen Themen des Buches aufeinander.
Agilität beschäftigt sich damit, wie Menschen und Organisationen mit Veränderung und Unsicherheit umgehen. KI wiederum verändert Geschwindigkeit, Automatisierung und zunehmend auch die Verteilung von Entscheidungen zwischen Mensch und Maschine.
Je leistungsfähiger und autonomer Systeme werden, desto wichtiger werden deshalb Fragen nach Verantwortung, Governance, Cybersecurity, Qualität und menschlichem Urteilsvermögen.
Isele fasst seinen Ansatz gegenüber zunehmender technologischer Autonomie in einem einfachen Grundsatz zusammen:
_”Control First. Then Autonomy.”_
Dabei versteht er Kontrolle nicht als Gegenmodell zu Innovation. Im Gegenteil: Sie soll die Voraussetzung dafür schaffen, neue Technologien verantwortungsvoll und nachhaltig einsetzen zu können.
JEFF SUTHERLAND STEUERT EIGENES KAPITEL BEI
Eine besondere Verbindung zur Geschichte der agilen Softwareentwicklung entsteht durch Jeff Sutherland, Co-Creator von Scrum.
Sutherland hat für das Buch ein eigenes Kapitel beigesteuert und unterstützt die Veröffentlichung zudem mit einem persönlichen Blurb:
“A concise, engaging guide to Agile and Scrum! Masterfully demystifying principles and practices with real-world examples and humor, this book is an invaluable resource for teams and individuals embracing Agile. A must-read to unlock your team’s full potential.”
– Jeff Sutherland, Co-Creator of Scrum
Dass Sutherland nicht nur eine Empfehlung ausspricht, sondern auch selbst einen Beitrag zum Buch geleistet hat, unterstreicht die Verbindung zwischen den Ursprüngen von Scrum und der heutigen Praxis.
Gleichzeitig richtet das Buch den Blick nach vorn: auf eine Arbeitswelt, in der sich Agilität zunehmend mit Künstlicher Intelligenz, Automatisierung und neuen Formen der Mensch-Maschine-Zusammenarbeit auseinandersetzen muss.
BEWUSST FÜR FACHLEUTE UND NICHT-FACHLEUTE GESCHRIEBEN
Obwohl der Titel aus der Softwareentwicklung kommt, richtet sich das Buch bewusst nicht ausschließlich an ein technisches Fachpublikum.
Humor, persönliche Erfahrungen und konkrete Situationen aus realen Projekten sollen komplexe Zusammenhänge verständlich machen, ohne sie ihrer Substanz zu berauben.
Das Buch richtet sich damit sowohl an Führungskräfte, Projektverantwortliche und Technologieexperten als auch an Leserinnen und Leser, die verstehen möchten, wie Agilität und KI unsere Arbeitswelt tatsächlich verändern – jenseits von Buzzwords und großen Versprechen.
DEUTSCHE AUSGABE ERSCHIENEN – ENGLISCHE AUSGABE FOLGT
Die deutschsprachige Ausgabe _”Agile Softwareentwicklung ohne Illusionen – Warum reale Projekte uns mehr lehren als jedes Framework”_ ist am 21. September 2026 im Haufe Verlag erschienen.
Die internationale englischsprachige Ausgabe “Agile Software Development Without Illusions – Why Real Projects Teach Us More Than Any Framework” erscheint am 12. Oktober 2026.
BUCHINFORMATIONEN
Titel: Agile Softwareentwicklung ohne Illusionen
Untertitel: Warum reale Projekte uns mehr lehren als jedes Framework
Autor: Dr. Siegfried Isele
Verlag: Haufe
Erscheinungsdatum: 21. September 2026
ISBN: 978-3-648-20333-0
Weitere Informationen zum Buch:
https://shop.haufe.de/prod/agile-softwareentwicklung-ohne-illusionen
ÜBER DEN AUTOR
Dr. Siegfried Isele verfügt über mehr als 25 Jahre internationale Erfahrung in Softwareentwicklung, Projekt- und Programmmanagement, Transformation, Cybersecurity und Technologie. Seine berufliche Tätigkeit führte ihn durch Projekte und Organisationen in Europa, Nordamerika, Asien und dem Mittleren Osten.
Sein Schwerpunkt liegt auf der Verbindung von praktischer Umsetzung, technologischer Innovation, Governance und menschlicher Verantwortung.
Statt Technologie oder Methoden als Selbstzweck zu betrachten, stellt er die Frage in den Mittelpunkt, was unter realen Bedingungen tatsächlich funktioniert.
Sein Leitgedanke für den zunehmenden Einsatz autonomer Technologien lautet:
_”Control First. Then Autonomy.”_
PRESSE / REZENSIONSEXEMPLARE
Für Interviews, Hintergrundgespräche, Podcasts und redaktionelle Anfragen steht Dr. Siegfried Isele gerne zur Verfügung. Rezensionsexemplare können auf Anfrage bereitgestellt werden.
Pressekontakt:
Dr. Siegfried Isele
E-Mail: s.isele@helveticminds.com
LinkedIn:
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YouTube – AI Without Illusions:
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Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
SwissShore AG
Herr Dr. Siegfried Isele
Dorfstrasse 32
8468 Guntalingen / ZH
Schweiz
fon ..: +41775055500
web ..: https://agilewithoutillusions.com
email : s.isele@helveticminds.com
SwissShore AG ist ein Schweizer Beratungs- und Technologieunternehmen mit Sitz im Kanton Zürich. Das Unternehmen unterstützt Organisationen bei komplexen Transformationsvorhaben in den Bereichen Softwareentwicklung, IT-Modernisierung, Cybersecurity, Cloud, Governance und Künstliche Intelligenz. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von technologischer Innovation mit praktischer Umsetzbarkeit, Sicherheit und Verantwortung. SwissShore arbeitet international mit Unternehmen und Organisationen in Europa und Nordamerika zusammen.
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