Regulatorische Klarheit: Mexikos Bergbau gewinnt weiter an Fahrt
Gute Stimmung in Mexikos Bergbau: Regierung und Behörden machen Fortschritte bei Genehmigungen und arbeiten zudem an regulatorischer Klarheit. Die Bergbaukammer hält bereits ein Investitionsplus von 31 % in diesem Jahr für möglich.
Der Kupferexplorer Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) berichtete im August über bemerkenswerte Früherkenntnisse aus dem laufenden Phase-II-Bohrprogramm auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Sonora. Zwei Bohrungen ließen wichtige Details jedoch mit bloßem Auge erkennen. Die visuell beobachtbare Kupfermineralisierung in Bohrloch Nummer 2 erweiterte sich durch ein zusätzliches Intervall auf knapp 69 Meter in einer Spannweite von 154 Metern. Dies unterstreicht Firmenangaben zufolge das Ausmaß der Entdeckung im angebohrten Zielgebiet Cerro Grande.
Algo Grande Copper mit sichtbarer Kupfermineralisierung bei Adelita
Bohrloch Nummer 3 erschloss eine ausgedehnte Kupferzone in diesem Zielgebiet: Die Kupfermineralisierung erstreckte sich über insgesamt 74 Meter des Bohrlochs, darunter ein 32 Meter langer Abschnitt in der unteren Zone. Insgesamt wurden bei der Bohrung 37 Meter an optisch kupferhaltigem Bohrkern erfasst. Doch das ist nicht alles. Das in Bohrloch Nummer 3 angetroffene Kupferintervall ragt vertikal etwa 105 Meter über die in einem Bohrloch aus der Phase-I-Bohrkampagne des Unternehmens angetroffene Mineralisierung hinaus, was auf ein mineralisiertes System mit beträchtlicher vertikaler Ausdehnung hindeutet.
Die Stimmung in Mexikos Bergbau hellt sich langsam, aber sicher weiter auf. Dies liegt nicht nur am günstigen Marktumfeld für Edel- und Basismetalle, sondern auch an positiven Impulsen durch Regierung und Regulatoren.
Fünf Bergbauprojekte genehmigt: Camimex sieht positive Entwicklung
Pedro Rivero González, Präsident der mexikanischen Bergbaukammer (Camimex), sagte, die Regierung von Claudia Sheinbaum habe eine positive Entwicklung im Bergbausektor bewirkt. Die Regierung genehmigte demnach zwischen November 2025 und Juli 2026 fünf Projekte im Wert von 2,5 Mrd. USD in den Bundesstaaten Durango, Jalisco, Sonora und Zacatecas. Dies durchbrach Gonzalez zufolge die vorherige Blockade durch besseren Dialog und schuf mehr Planungssicherheit für Investitionen.
Zudem arbeitet die Regierung an mehr regulatorischer Klarheit. Das Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (Semarnat) macht Fortschritte bei der Aktualisierung und Harmonisierung der mexikanischen offiziellen Standards, die die Bergbauaktivität regeln. Dies jedenfalls sagte Mariana Pérez, Direktorin für Bergbau und Metallurgie im Ministerium, auf dem Mexico Mining Forum 2026.
Wir beabsichtigen nicht, die Bergbauaktivitäten einzustellen; wir wissen, dass sie nicht nur für Mexiko, sondern für die ganze Welt von großer Bedeutung sind, so Pérez. Es gehe bei derzeitigen internen Arbeiten darum, Klarheit über die gesetzlich festgelegten Verpflichtungen zu schaffen.
Semarnat arbeitet an Normen
Dabei wurde Pérez sehr konkret: Die Norm NOM-157 zu Abfallmanagementplänen im Bergbau stehe ganz vorn in der Pipeline. Hier werde nur noch auf die Veröffentlichung im Amtsblatt gewartet. Danach dürfte die Norm für Risikosysteme veröffentlicht werden.
Die Fortschritte bei der Regulierung gehen mit der Freigabe von Genehmigungen einher: Semarnat hat mehr als 150 Bergbauvorhaben genehmigt (Fortschritt von 85 %), die Nationale Wasserkommission (Conagua) liegt bei den Wassergenehmigungen bei etwa 50 % und das Wirtschaftsministerium bei fast 95 %, wie aus Zahlen hervorgeht, die auf dem Mexico Mining Forum vorgelegt wurden. Die Prozentsätze beziehen sich auf die Zahl der Projekte in der Genehmigungspipeline.
Regulatorische Sicherheit gilt als der Schlüssel zu höheren Investitionen im Sektor: Camimex schätzt, dass Bergbauprojekte im Wert von rund 11 Mrd. USD aufgrund ausstehender Genehmigungen auf Eis liegen. Die Kammer prognostiziert jedoch für dieses Jahr einen Anstieg der Investitionen um 31 %, falls sich das Tempo der Genehmigungen verbessert.
Algo Grande Copper sieht sich bei Adelita auf Kurs. Bohrloch Nummer 2 hat die 424-Meter-Marke überschritten (geplant sind 700 Meter), während die Bohranlage in Bohrloch Nummer 3 Stand Mitte August bereits die 239-Meter-Marke überschritten hatte. Beide Anlagen testen weiterhin neues Gelände unterhalb des Cerro Grande.
Algo Grande erwartet kontinuierliche Projektfortschritte
Wir erwarten die ersten Analyseergebnisse dieses Bohrprogramms in den nächsten Wochen und damit einen kontinuierlichen Ergebnisfluss im weiteren Verlauf, sagt CEO Enrico Gay. Das Unternehmen konnte Anfang September eine Privatplatzierung abschließen und sich knapp 4,8 Mio. CAD an frischem Kapital verschaffen, das hauptsächlich für die weitere Exploration von Adelita verwendet wird. Mit rund 16 Mio. EUR erreicht Algo Grande an der Börse derzeit noch eine überschaubare Bewertung. Positive Bohrergebnisse in den kommenden Wochen und Monaten sollten neue Impulse liefern und den Kurs in einem weiterhin starken Marktumfeld für Kupfer wieder antreiben können.
Weitere Informationen zu Algo Grande Copper finden Sie im Unternehmensprofil auf Miningscout.de:
www.miningscout.de/minenaktien/algo-grande-copper/
Unternehmen: Algo Grande Copper
TSXV: ALGR
ISIN: CA0156071049
WKN: A41UK1
Webseite: algo-grande.com/
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