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Sonja Philipp veröffentlicht ihren Roman “Die grauen Busse”: die ergreifende Geschichte ihrer Großmutter

Erst 2017 erfährt Sonja Philipps die brutale Wahrheit über ihre Großmutter: Sie wurde 1941 von den Nazis ermordet. Diese Reise zur Gewissheit hält Philipps nun in einem eigenen Roman fest.

Bild“Ein alter Karton, vergilbte Briefe und eine Handschrift, die fast verstummt wäre.” So wird die fiktive Protagonistin Maria im Buch “Die grauen Busse” neugierig auf die Lebensgeschichte ihrer Großmutter Anna. Autorin Sonja Philipp verschriftlich so ihre persönliche Reise zur Gewissheit über die eigene Familienhistorie. Ein Roman, der die fesselnde Jagd nach der Wahrheit beschreibt: Was wurde Anna Volke angetan?

Diese Frage blieb für Jahrzehnte im Dunkeln. Seit Kinderjahren bewegte Sonja Philipp, einst Geschäftsfrau und jetzt Rentnerin aus Weinstadt, diese Ungewissheit über ihre Großmutter Anna Volke. Ab 2010 recherchierte sie und ging der unerzählten Geschichte nach. Erst 2017 dann die erschütternde Gewissheit: Anna Volke wurde 1941 – im Rahmen der Aktion T4 – durch die Nationalsozialisten ermordet. “Die grauen Busse”, so auch der Titel ihres Buches, fuhren sie in den sicheren Tod. In ihrem jetzt erschienenen Roman hat Sonja Philipp die bewegende Familiengeschichte auf Papier gebracht.

Mehr als 80 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg sind viele der Verbrechen der Nationalsozialisten immer noch kaum zu ermessen. Allein 200 000 größtenteils deutsche Menschen wurden im Rahmen der Euthanasie systematisch umgebracht – darunter auch Sonja Philipps Großmutter. Jahrelang hatte ihre Enkelin recherchiert, doch erst 2017, nachdem ein Journalist konkret mithalf, erfuhr sie endgültig vom Schicksal ihrer Großmutter, deren Martyrium 1932 begann.

Anna wurde eines von vielen Opfern. Ihre Geschichte macht NS-Verbrechen sichtbar.

Auf Veranlassung ihres Ex-Mannes hin wurde sie in eine Anstalt eingewiesen. Erst in Reichenau am Bodensee, dann nach Haar bei München. Und als ab 1940 die Nazis begannen, tausende als körperlich oder geistig behinderte oder als aufsässig geltende Menschen zu deportieren, war ihr Schicksal besiegelt: Als “lebensunwert” wurde sie nach Hartheim in Österreich gebracht und dort wie viele ihrer Schicksalsgenossinnen und – genossen im Jahre 1941 umgebracht.

Nach der Veröffentlichung ihrer Recherche in einem ersten Buch im Jahr 2017, hat Sonja Philipp diese Geschichte nun in Romanform aufgearbeitet. Und damit gelang ihr es, diese Geschichte noch näher an den Leser zu bringen. Der Roman zeugt nicht nur von den verstörenden Verbrechen im dritten Reich. Er nimmt auch die Frage ins Visier, inwiefern das Leben der Frau durch Krieg, Verrat und familiäre Brüche geprägt wurde. “Die grauen Busse” lässt den Leser aufgeklärt aber trotzdem fragend zurück: Wie konnte ein solches Verbrechen so lange in Ungewissheit verschwunden sein?

Sonja Philipp ist stolz, dass sie das Erbe ihrer Großmutter auf diese Weise würdigen kann. Sie hatte den Mut “den Vergessenen ihre Namen zurück zu geben”. Die Autorin will mit ihrem Roman Sichtbarkeit dafür schaffen, wie weit wir seit Kriegsende gekommen sind. Sie will, dass Menschen “lernen zu verzeihen, mit mehr Verständnis, Mut, Fleiß und Gottvertrauen.”

“Die grauen Busse” ist physisch bei Amazon und als Hörbuch auf allen gängigen Streaming-Portalen erhältlich.

Über die Autorin:

Sonja Philipp, Jahrgang 1957, war seit ihrem 21. Lebensjahr als selbstständige Unternehmerin tätig. Erstmals bekannt wurde sie einer breiten Öffentlichkeit, als sie mit 69 Jahren ihre erste Single veröffentlichte und somit als wohl “älteste Schlagerdebütantin Deutschlands” ( Musix ) galt. Ihre beiden Singles “Es gibt Dich” und “Nichts bleibt für ewig” schafften Platzierungen in den Downloadcharts beim Marktführer Amazon.
Motiviert vom überraschenden Erfolg ihrer Musikkarriere, setzte sich Sonja Philipp an die Arbeiten zu ihrem jetzt vorliegenden Roman, den sie mit Hilfe des Musikproduzenten Rodolfo Guzman Tenore auch als Hörbuch einsprach. Nach “Die grauen Busse”, so der Titel des Romans, plant Sonja Philipp weitere Romane.
Ganz nach ihrem Lebensmotto: “Jeder, der seine Ziele nicht aufgibt und den Glauben an sich selbst wahrt, kann alles erreichen”

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Es gibt wohl nur Wenige, die über mehr Erfahrung im Bereich der multimedialen Öffentlichkeitsarbeit im Musikbiz verfügen als der Journalist und Verlagskaufmann Hans Derer. Vom Konzipieren von Marketing- und PR-Kampagnen bis zu deren Durchführung – in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk von kompetenten Partnern reicht das Tätigkeitsfeld des “Öffners schöner Türen” (so die “Musikwoche” ). Und dies seit nunmehr 35 Jahren.

Von Januar 1980 bis Dezember 1989 zeichnete Derer als Leiter der Pressabteilung der legendären Firma Intercord verantwortlich, koodinierte die Presseabeit für Reinhard Mey, UB 40, PUR, Herbert Grönemeyer, James Brown, Roger Whittaker – vor allem aber: Erasure und Depeche Mode, für die er zehn Jahre lang als einer der wichtigster Ansprechpartner galt.

1990, mit Gründung der Promotionfirma MMC (1996 an EMI verkauft) und 1997, mit Gründung von Derer Consulting, waren es erfolgreiche Kampagnen für eine illustre Schar an arrivierten Künstlern, die für Aufsehen sorgten. Darunter Haddaway, Army Of Lovers, Leo Sayer, Right Said Fred (“I´m Too Sexy”), Enigma (“Return To Innocence”), Die Flippers, Michelle, Kristina Bach, Harlem Gospel Singers oder Frank Zappa. Als Höhepunkt jedoch gilt die Arbeit für die Kelly Family, von 1993 bis 1996, die in über 4 Millionen verkaufter Platten vor allem durch die Kampagne zur CD “Over The Hump” mündete.

Doch mit der gleichen Hingabe wie für arrivierte Acts engagiert sich Derer auch für Newcomer. Als bestes Beispiel sei Andreas Kümmert genannt. 2012 für die Musikbranche entdeckt gilt Derer als Architekt seines Erfolges.

Als Geschäftsführer der 2007 an den Start gegangenen 7us Media group GmbH betreibt Hans Derer mehrere Musiklabels, die jungen engagierten Bands und Acts den Sprung ins seriöse Musikbiz ermöglichen – und dies genreübergreifend durch sieben Labels: D7, Herz7, 7Hard, 7music, 7jazz, 7soul oder 7skillz.

Seine Musik-Biografien in Buchform – über A-HA, Die Flippers, Depeche Mode oder zuletzt Gotthilf Fischer – wurden über 300 000 Mal abgesetzt.

Aktuell arbeitet Derer für Showlegenden wie Mungo Jerry, Wolfgang Lippert oder Jan Hammer – aber auch den “Welcome To Europe”- Songcontest, den er zusammen mit dem Kultusministerium Baden Württemberg jährlich im Europa Park Rust veranstaltet. Alles nach dem Motto: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!”

Last but not least engagierte sich Derer, als ehemaliger Schüler und späterer Elternvertreter der Albertville Realschule seit dem Amoklauf in Winnenden auch für die “Stiftung Gegen Gewalt an Schulen” – er war Stiftungsgründer und spielte mit einer von ihm zusammengestellten Benefiz-CD und Events mehr als 60.000 Euro ein. Neueste Benefizprojekte sind der CD-Sampler “Shine A Light” (zugunsten Trauerhilfezentren für Kinder) oder “Send Me an Angel” (zugunsten der Barber Angels Brotherhood e.v.).

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