Warum der richtige Angebotspreis beim Immobilienverkauf entscheidend sein kann

Immobilien marktgerecht bewerten – warum ist dies so wichtig?
Weshalb es bei der Immobilienbewertung nicht um den höchsten Preis, sondern um eine marktgerechte Vermarktung geht Püttlingen / Saarland. Wer eine Immobilie verkaufen möchte, stellt sich früher oder später dieselbe Frage:
“Für wie viel kann ich mein Haus oder meine Wohnung verkaufen?”
Nicht selten holen sich Eigentümer mehrere Meinungen ein – und erleben dabei teils deutliche Unterschiede bei den vorgeschlagenen Angebotspreisen.
Doch bedeutet der höchste genannte Preis automatisch auch den besten Weg zum erfolgreichen Verkauf?
Karl-Heinz Wild von Wild Immobilien&Finanzierung aus dem Saarland sieht diese Frage differenziert.
“In meiner täglichen Arbeit höre ich häufig den Satz: _,Aber Ihr Maklerkollege hat einen höheren Angebotspreis genannt.’_ Das ist nachvollziehbar, denn jeder Eigentümer möchte selbstverständlich den bestmöglichen Preis erzielen. Entscheidend ist aus meiner Sicht jedoch nicht, welcher Preis am höchsten ist – sondern welcher Preis realistisch am Markt umsetzbar und finanzierbar sein kann.”
Eine Immobilienbewertung ist mehr als ein Quadratmeterpreis
Eine fundierte Marktwerteinschätzung berücksichtigt zahlreiche Faktoren und geht weit über pauschale Online-Rechner oder Durchschnittswerte hinaus.
Neben Lage, Mikrolage, Grundstück, Wohnfläche, Baujahr und regionaler Nachfrage spielen insbesondere Zustand und Ausstattung der Immobilie eine wichtige Rolle.
Ebenso müssen mögliche wertmindernde Faktoren fachgerecht berücksichtigt werden, darunter beispielsweise:
* Modernisierungsbedarf
* Instandhaltungsrückstände
* Feuchtigkeitsschäden
* energetische Schwächen
* Investitionsbedarf bei Dach, Heizung, Fenstern oder Elektrik
Gleichzeitig sollten jedoch auch wertsteigernde Merkmale angemessen in die Bewertung einfließen.
Hierzu können – je nach Immobilie – beispielsweise zählen:
* hochwertige Kamine oder wasserführende Heizsysteme
* Schwimmbäder oder Wellnessbereiche
* energetische Investitionen
* hochwertige Materialien und Ausstattung
* besondere Außenanlagen oder technische Besonderheiten
“Eine fachgerechte Bewertung bedeutet für mich, die Immobilie möglichst realistisch einzuschätzen – weder zu negativ noch zu optimistisch. Hochwertige Ausstattungen sollten ebenso berücksichtigt werden wie eventuelle Mängel”, erklärt Karl-Heinz Wild.
Kann ein zu hoher Angebotspreis Nachteile haben?
Viele Eigentümer verfolgen zunächst eine verständliche Strategie:
“Wir setzen den Preis erstmal etwas höher an – reduzieren können wir später immer noch.”
Doch genau dieser Ansatz könne – abhängig von Markt und Immobilie – Risiken mit sich bringen.
Unterschiedliche Käufergruppen reagieren unterschiedlich auf Preisniveaus. Wird eine Immobilie deutlich über dem realistischen Marktpreis angeboten, könne dies dazu führen, dass bestimmte Interessenten gar nicht erst eine Besichtigung in Betracht ziehen.
Die Folge könne sein, dass sich die Vermarktungsdauer verlängert und eine Immobilie über längere Zeit sichtbar am Markt bleibt.
“Je länger eine Immobilie online ist, desto häufiger entsteht bei Interessenten die Frage, warum sie noch verfügbar ist. Das muss nicht automatisch problematisch sein, kann aber Auswirkungen auf die Wahrnehmung am Markt haben”, so Wild.
Warum Banken Immobilien unabhängig bewerten
Ein Punkt, der im Verkaufsprozess häufig unterschätzt werde:
Auch Banken bewerten Immobilien unabhängig vom vereinbarten Kaufpreis.
Selbst wenn Käufer und Verkäufer sich einig sind, erfolgt durch die finanzierende Bank meist eine zusätzliche Einschätzung der Immobilie. Daraus wird unter anderem der sogenannte Beleihungswert ermittelt.
Liegt der Kaufpreis deutlich über dieser Einschätzung, könne dies Einfluss auf die Finanzierung haben – beispielsweise hinsichtlich des benötigten Eigenkapitals.
“Eine Immobilie sollte am Ende nicht nur verkauft werden können, sondern auch finanzierbar sein. Deshalb halte ich eine marktgerechte Preisstrategie für besonders wichtig”, erklärt Wild.
Ziel: Eine marktgerechte und erfolgreiche Vermarktung
Nach Ansicht von Karl-Heinz Wild sollte die zentrale Frage beim Immobilienverkauf daher nicht lauten:
“Welcher Makler nennt den höchsten Preis?”
Sondern vielmehr:
“Welcher Angebotspreis ermöglicht eine professionelle und marktgerechte Vermarktung?”
Ziel sei ein realistischer Angebotspreis, der Nachfrage erzeugen könne und gleichzeitig die Rahmenbedingungen des Marktes berücksichtige.
“Am Ende geht es darum, eine Lösung zu finden, mit der Verkäufer, Käufer und Finanzierung zusammenpassen. Eine marktgerechte Vermarktung schafft hierfür häufig die beste Grundlage.”
Wer eine Immobilie verkaufen möchte, sollte den Angebotspreis daher nicht ausschließlich nach Wunschvorstellungen oder Einzelmeinungen festlegen, sondern eine fachgerechte Marktwerteinschätzung als Grundlage nutzen.
Weitere Informationen rund um Immobilienverkauf und Marktpreise finden Eigentümer bei Wild Immobilien & Finanzierung.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Wild Immobilien&Finanzierung
Herr Karl-Heinz Wild
Albert-Schweitzer-Str. 3
66346 Püttlingen
Deutschland
fon ..: 068984416532
web ..: https://www.wild-immo.de
email : wild@wild-immo.de
Karl-Heinz Wild ist zertifizierter und IHK-geprüfter Immobilienmakler, Immobilienbewerter und Fachmann für Immobiliardarlehensvermittlung. Durch seine langjährige Erfahrung in der Immobilienbranche sowie durch eigene Projekte im Bereich Sanierung und Neubau verfügt Karl-Heinz Wild über fundierte praktische Kenntnisse entlang des gesamten Immobilienprozesses – von der Bewertung über die Vermarktung bis hin zur Finanzierung. Diese Kombination aus Marktkenntnis, fachlicher Qualifikation und praktischer Erfahrung bildet die Grundlage der Arbeit von Wild Immobilien&Finanzierung.
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