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Wechseljahre oder Schilddrüse? Warum sich die Beschwerden so leicht verwechseln lassen

Viele Schilddrüsenbeschwerden werden als Wechseljahre abgetan. Internistin Dr. med. Dorothea Leinung erklärt, wie sich beides abklären lässt.

BildZum Welt-Menopause-Tag am 18. Oktober: Internistin Dr. med. Dorothea Leinung rät Frauen ab 40, auch die Schilddrüse untersuchen zu lassen

Erschöpfung, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, trockene Haut, dünner werdendes Haar: Wenn Frauen um die 45 solche Beschwerden bemerken, lautet die Erklärung meist “die Wechseljahre”. Doch dieselben Symptome können auch auf eine Schilddrüsenunterfunktion hinweisen. Und genau in diesem Lebensabschnitt treten Schilddrüsenerkrankungen bei Frauen besonders häufig auf.

“Ich erlebe immer wieder Frauen, deren Unterfunktion jahrelang übersehen wurde, weil alles auf die Hormonumstellung geschoben wurde”, sagt Dr. med. Dorothea Leinung, Fachärztin für Innere Medizin mit Schwerpunkt Schilddrüse und Hashimoto-Thyreoiditis. “Dabei lässt sich mit einer einfachen Blutuntersuchung klären, ob die Schilddrüse beteiligt ist.”

Die Überschneidungen sind groß. Beide Zustände können Müdigkeit, Gewichtszunahme, Konzentrationsprobleme, depressive Verstimmungen und Zyklusveränderungen mit sich bringen. Manche Frauen haben auch beides zugleich. Dann ist es wichtig, die Ursachen auseinanderzuhalten, damit jede richtig behandelt werden kann.

Dr. Leinungs Empfehlungen für Frauen in den Wechseljahren:

– Die Schilddrüse mitprüfen lassen: Bei typischen Wechseljahresbeschwerden sollten auch die Schilddrüsenwerte bestimmt werden, besonders wenn die Beschwerden stark sind oder sich nicht bessern.
– Die Familie im Blick haben: Wer Mutter, Schwester oder Tante mit Schilddrüsenerkrankung hat, sollte das ärztlich ansprechen.
– Hormontherapie abstimmen: Frauen, die bereits Schilddrüsenhormone einnehmen und eine Hormontherapie beginnen, sollten ihre Schilddrüsenwerte kontrollieren lassen, denn der Bedarf kann sich dadurch verändern.
– Beschwerden ernst nehmen: Die Wechseljahre sind eine natürliche Lebensphase, aber anhaltende Erschöpfung muss man nicht einfach hinnehmen.

“Die Wechseljahre sind keine Krankheit, und nicht jede Beschwerde hat mit der Schilddrüse zu tun”, betont Dr. Leinung. “Aber wer beides abklären lässt, kann gezielter handeln und verliert keine wertvolle Zeit.”

Mehr zum Zusammenspiel von Schilddrüse und Hormonhaushalt erklärt Dr. Leinung in ihrem Ratgeber “Neustart für die Schilddrüse” (Riva Verlag).

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Dr. Leinung Coaching
Frau Dorothea Leinung
Sperberweg 37
61231 Bad Nauheim
Deutschland

fon ..: +49 (0) 17631067898
web ..: https://www.dorothealeinung.com
email : hallo@dorothealeinung.com

Dr. Leinung Coaching ist ein spezialisiertes Gesundheitscoaching-Unternehmen, gegründet von Dr. med. Dorothea Leinung, Fachärztin für Innere Medizin mit über 20 Jahren ärztlicher Erfahrung. Das Unternehmen begleitet Frauen mit Schilddrüsenunterfunktion und Hashimoto-Thyreoiditis dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen und im Alltag selbst aktiv zu werden.
Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz, der Ernährung, Nährstoffversorgung, Stressregulation und seelisches Wohlbefinden gemeinsam betrachtet. Das Angebot umfasst das Online-Programm HashiMotion® sowie individuelle Begleitung. Es versteht sich als Ergänzung zur ärztlichen Behandlung und soll Betroffenen Orientierung, klare Strategien und mehr Selbstwirksamkeit im Umgang mit ihren Beschwerden geben.

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