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Bildung entscheidet über Führung – nicht Parteitaktik

Während sich politische Parteien in Deutschland zunehmend mit sich selbst beschäftigen, verschieben sich die eigentlichen Entscheidungsfragen weiter nach hinten. Wer führt? Wer gestaltet Zukunft?

BildWarum politische Führung heute an der Bildungskrise gemessen wird

Der aktuelle Blick nach Sachsen-Anhalt zeigt, wie groß der Druck geworden ist: Die CDU ersetzt wenige Monate vor der Landtagswahl den amtierenden Ministerpräsidenten durch den bisherigen Wirtschaftsminister Sven Schulze. Ein Schritt, der weniger aus Überzeugung erfolgt als aus Notwendigkeit. Ziel ist es, Handlungsfähigkeit zu demonstrieren und die erste AfD-geführte Landesregierung zu verhindern. Die politische Bürde, die Schulze nun trägt, ist enorm.

Führung wird hier nicht mehr langfristig aufgebaut, sondern kurzfristig organisiert.

Führung zeigt sich nicht im Wechsel von Personen

Gleichzeitig bedeutet Führung nicht, rechtzeitig Personen auszutauschen, sondern rechtzeitig Orientierung zu geben.

Genau daran scheitern derzeit viele Parteien – nicht nur in Sachsen-Anhalt, sondern auch in Mecklenburg-Vorpommern. Während dort die SPD in aktuellen Umfragen deutlich zulegt und die AfD erstmals verliert, stagniert die CDU bei 13 Prozent. Nicht wegen fehlender Themen, sondern wegen fehlender Führung.

Politik verliert dann an Glaubwürdigkeit, wenn sie Probleme benennt, aber keine Richtung vorgibt. Wenn sie reagiert, statt zu gestalten. Und wenn sie Macht mit Führung verwechselt.

Bildung ist die eigentliche Bewährungsprobe politischer Führung

Was die aktuellen Entwicklungen verbindet, ist ein zentrales Thema: Bildung.

Bildung entscheidet darüber, ob Gesellschaften lernfähig bleiben. Ob Jugendliche Orientierung finden. Ob Demokratie verstanden, getragen und verteidigt wird. Bildung ist keine Nebensache – sie ist Führungsaufgabe.

Die Bildungskrise zeigt sich nicht erst in Haushaltszahlen oder Lehrkräftestatistiken. Sie zeigt sich dort, wo Lernen seine Bedeutung verliert, wo Verantwortung delegiert wird und wo politische Entscheidungen nicht mehr erklärt werden.

Bildungssicherheit entsteht nicht in Haushaltsplänen.
Sie entsteht durch Menschen, die Lernen ermöglichen, Verantwortung übernehmen und Jugendliche ernst nehmen.

Lernen, Verantwortung und Demokratie gehören zusammen

Demokratie funktioniert nicht allein durch Wahlen. Sie lebt davon, dass Menschen verstehen, wie Entscheidungen zustande kommen, wer Verantwortung trägt – und wo Grenzen liegen. Politische Bildung, gesellschaftliches Lernen und Führung sind untrennbar miteinander verbunden.

Gerade Jugendliche brauchen Vorbilder, die zeigen, dass Verantwortung mehr ist als ein Amt. Dass Führung bedeutet, zuzuhören, zu erklären und Entscheidungen transparent zu machen. Wer das versäumt, überlässt Orientierungslosigkeit jenen Kräften, die einfache Antworten versprechen.

Macht ohne Verantwortung zerstört Vertrauen

In Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung entscheidet sich politische Autorität nicht durch Lautstärke oder Machtansprüche. Sie entsteht durch Kompetenz, Respekt und Glaubwürdigkeit.

Verwaltung, Bildung und Politik dürfen nicht zu Spielfeldern parteipolitischer Symbolik werden. Sie müssen handlungsfähig, lernfähig und zukunftsorientiert bleiben. Das erfordert Führung, die Verantwortung übernimmt – auch dann, wenn Entscheidungen unbequem sind.

Zukunftsfähige Politik beginnt bei Bildung

Wer politische Führung beansprucht, muss Bildung priorisieren. Nicht als Schlagwort, sondern als Strukturprinzip. Lernen, Bildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind die Grundlage wirtschaftlicher Stabilität, demokratischer Resilienz und politischer Zukunftsfähigkeit.

Die Frage ist nicht, wer kurzfristig Mehrheiten organisiert.
Die Frage ist, wer langfristig Verantwortung trägt.

Zur Autorin

Sandra Weckert ist Leadership-Speakerin, Beraterin und Kommunalpolitikerin.
In ihren Vorträgen zur Bildungskrise, zu Lernen, Führung, Gesellschaft und Demokratie arbeitet sie an der Schnittstelle von Politik, Wirtschaft und gesellschaftlicher Verantwortung.
Ihr Fokus liegt auf kompetenzbasierten Entscheidungsprozessen, zukunftsfähiger Bildung und der Frage, wie Führung Vertrauen schafft – insbesondere mit Blick auf Kinder und Jugendliche.

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Frau Sandra Weckert
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Sandra Weckert ist eine der außergewöhnlichsten Rednerinnen Deutschlands, wenn es um Zukunftsfragen von Ausbildung, Jugend und sozialer Verantwortung geht. Sie erlernte ihr Handwerkszeug an Neuköllner Schulen, in der Arbeit mit Häftlingen in der JVA Moabit oder im Auftrag des Auswärtigen Amtes in den Randbezirken der Millionenstadt Casablanca.

Heute ist sie mit ihrem Projekt “48 Könige” deutschlandweit bekannt – einer bildgewaltigen und tiefgreifenden Initiative, bei der Jugendliche mit Biografien abseits der Norm auf der Bühne stehen, lernen, performen und Veränderung leben. Ihre Erfahrungen aus über 20 Jahren Praxis in sozialen Brennpunkten kombiniert sie mit einem mitreißenden Bühnenauftritt, messerscharfer Analyse und emotionaler Tiefe.

Sandra Weckert ist Rednerin, Mentorin und Visionärin mit Haltung – authentisch, unangepasst, leidenschaftlich. Sie spricht dort, wo Wandel notwendig ist: in Unternehmen, Schulen, Ministerien und auf großen Bühnen. Ihr Thema: Wie wir Jugendlichen auf Augenhöhe begegnen und ihr Commitment durch echte Chancen gewinnen.

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