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Kalkflecken auf PPF & Ceramic Coating: warum moderner Lackschutz nicht automatisch vor Wasserflecken schützt

Lackschutzfolie & Keramikversiegelung sind gegenüber Kalkflecken erstaunlich verletzlich – Swissvax erklärt, wie die drei Schadenstypen entstehen und wie sich Fahrzeugbesitzer davor schützen können.

BildAuch High-Tech-Oberflächen wie Lackschutzfolie und Keramikversiegelung sind gegenüber Kalkflecken erstaunlich verletzlich – die Schweizer Manufaktur Swissvax erklärt, wie die drei Schadenstypen entstehen und wie sich Fahrzeugbesitzer davor schützen können.

Wer in eine hochwertige Lackschutzfolie (PPF) oder eine Keramikversiegelung investiert, geht meist davon aus, den Fahrzeuglack damit für Jahre sorgenfrei geschützt zu haben. Was viele Fahrzeugbesitzer überrascht: Genau diese High-Tech-Oberflächen sind gegenüber einem ganz alltäglichen Gegner erstaunlich verletzlich – Kalkflecken. Wasserflecken zählen zu den häufigsten und gleichzeitig am meisten unterschätzten Schadensbildern an modernen Fahrzeugoberflächen. Die Schweizer Manufaktur Swissvax, seit 1930 auf hochwertige Fahrzeugpflege spezialisiert, erklärt die Hintergründe – und zeigt Lösungswege auf.

Warum PPF und Ceramic Coating vor Kalkflecken nicht schützen

Sowohl Lackschutzfolie als auch Keramikversiegelung bilden eine widerstandsfähige, glatte Oberfläche mit sehr guten hydrophoben Eigenschaften: Wasser perlt ab, bildet runde Tropfen und läuft schnell vom Lack. Genau das führt zu einem Trugschluss. Denn das Problem entsteht nicht durch das Wasser selbst, sondern durch das, was zurückbleibt, wenn es verdunstet. Bewässerungswasser oder Wasser aus der Autowäsche enthält gelöste Mineralien – vor allem Calcium- und Magnesiumsalze – sowie je nach Region unterschiedliche Luftschadstoffe. Bleibt ein Wassertropfen auf der Oberfläche stehen und verdunstet, verbleiben diese Rückstände auf der Oberfläche. Da PPF und Keramikbeschichtungen chemisch der Klarlackschicht sehr ähnlich sind, reagieren sie auf diese Rückstände praktisch genauso empfindlich wie unbehandelter Klarlack.

Drei Schweregrade: von der oberflächlichen Verunreinigung bis zum irreversiblen Schaden

Swissvax unterscheidet in der Fahrzeugpflege zwischen drei Schweregraden. Bei Typ-1-Flecken liegen die Mineralrückstände lediglich auf der Oberfläche und lassen sich meist rückstandslos entfernen. Bleiben die Rückstände länger stehen – etwa durch Sonneneinstrahlung beschleunigt – beginnt bei Typ-2-Flecken bereits eine leichte chemische Reizung, die sich mit dem Finger als Unebenheit spüren lässt. Haben sich die Rückstände über einen längeren Zeitraum eingefressen, entstehen bei Typ-3-Flecken sichtbare Krater, die nicht mehr durch Reinigung oder Politur zu beheben sind – hier hilft nur noch eine vollständige Politur der betroffenen Stelle oder im schlimmsten Fall eine Neulackierung.

“Die gute Nachricht ist: Typ-3-Schäden sind vollständig vermeidbar”, sagt Markus Herzbger, CEO von Swissvax AG. “Wer Typ-1-Flecken frühzeitig erkennt und behandelt, verhindert, dass sie sich überhaupt erst zu einem ernsthaften Problem entwickeln.”

Prävention als wichtigste Massnahme

Die wirksamste Massnahme gegen Kalkflecken ist laut Swissvax denkbar einfach, wird in der Praxis aber häufig vernachlässigt: Wasser darf auf der Oberfläche nicht eintrocknen. Nach jeder Wäsche, jedem Regenschauer oder jeder Fahrt durch feuchtes Gelände sollte das Fahrzeug zeitnah und gründlich abgetrocknet werden. Zusätzlich empfiehlt das Unternehmen eine wachsartige Nachversiegelung: Ein Carnaubawachs mit passender Formulierung legt sich als dünne, zusätzliche Schutzschicht über PPF oder Keramikversiegelung und verbessert die Wasserabperlung weiter, bevor Rückstände überhaupt mit der darunterliegenden Beschichtung in Kontakt kommen.

Für foliierte Fahrzeuge hat Swissvax dafür ein eigenes Komplettset entwickelt, das neben einem speziell auf Folien abgestimmten Carnaubawachs auch Reinigungsprodukte und passendes Zubehör enthält – abgestimmt darauf, moderne PPF zu reinigen, zu pflegen und zusätzlich zu versiegeln, ohne deren Selbstheilungseigenschaften zu beeinträchtigen. Für keramikversiegelte Fahrzeuge bietet das Unternehmen kompatible Wachse mit PTFE-Anteil an, die eine besonders gute Haftung auf glatten, versiegelten Oberflächen ermöglichen.

Bereits entstandene Flecken richtig behandeln

Ist ein Kalkfleck bereits entstanden, empfiehlt Swissvax je nach Schweregrad ein abgestuftes Vorgehen: Typ-1-Flecken lassen sich in der Regel mit einer sanften Handreinigung entfernen, während Typ-2-Flecken eine leicht abrasive Handpolitur erfordern, die gezielt und sparsam nur auf den betroffenen Stellen angewendet wird. Bei grösseren betroffenen Flächen empfiehlt sich der Griff zur Maschinenpolitur für ein gleichmässigeres Ergebnis. Nach jeder mechanischen Behandlung sollte die Oberfläche erneut versiegelt werden, um sie vor neuerlichen Kalkflecken zu schützen.

Weiterführende Informationen zum Thema sowie zu den passenden Pflegeprodukten stellt Swissvax auf seiner Website unter https://swissvax.ch/pages/ppf zur Verfügung.

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

SWISSVAX AG
Herr Markus Herzberg
Tämperlistrasse 3
8117 Fällanden
Schweiz

fon ..: 0041840850850
web ..: https://swissvax.ch/
email : marketing@swissvax.com

Swissvax AG ist eine Schweizer Manufaktur für hochwertige Fahrzeugpflegeprodukte mit Sitz in Fällanden bei Zürich. Seit 1930 stellt das Unternehmen Carnaubawachse, Pflege- und Reinigungsprodukte sowie Versiegelungen für Automobile, Yachten und Motorräder her. Swissvax ist offizieller Pflegepartner namhafter Automobilhersteller wie Rolls-Royce, Aston Martin, Bugatti, Porsche und Burmester und beliefert Kunden weltweit über eigene Online-Stores sowie ein Netzwerk zertifizierter Detailing-Partner.

Pressekontakt:

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