So viele Firmenpleiten wie seit 2013 nicht mehr – für viele Unternehmer beginnt das eigentliche Problem erst danach

Privatinsolvenz in Irland als Alternative
Irland (https://www.kanzlei-drwagner.com/insolvenz-in-irland/)Insolvenz So viele Firmenpleiten wie seit 2013 nicht mehr – für viele Unternehmer beginnt das eigentliche Problem erst danach.
Die Unternehmensinsolvenzen in Deutschland erreichen einen neuen Höchststand. Was viele Geschäftsführer und Unternehmer unterschätzen: Mit der Insolvenz des Unternehmens verschwinden persönliche Bürgschaften und andere private Verbindlichkeiten nicht automatisch. Eine Privatinsolvenz in Irland kann unter bestimmten Voraussetzungen einen wesentlich schnelleren wirtschaftlichen Neustart ermöglichen.
Die neuen Zahlen sind alarmierend: Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 12.812 Unternehmensinsolvenzen beantragt. Einen höheren Wert in einem ersten Halbjahr hatte es zuletzt 2013 gegeben. Allein im Juni registrierten die Amtsgerichte 2.266 Unternehmensinsolvenzen – 15,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Verbraucherinsolvenzen stiegen im Juni um 5,1 Prozent auf 6.839 Fälle.
Doch hinter diesen Zahlen verbirgt sich ein Problem, über das wesentlich weniger gesprochen wird:Was passiert mit dem Unternehmer hinter dem insolventen Unternehmen?Die Firmeninsolvenz ist häufig nicht das Ende der SchuldenGerade bei mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen bestehen neben den Verbindlichkeiten des Unternehmens häufig auch persönliche Verpflichtungen der Unternehmer oder Gesellschafter.Bankkredite können beispielsweise durch persönliche Bürgschaften oder private Sicherheiten abgesichert worden sein.
Scheitert das Unternehmen, können solche Verpflichtungen bestehen bleiben.Dann ist zwar die Gesellschaft insolvent – der Unternehmer selbst aber möglicherweise weiterhin hoch verschuldet.Gerade die aktuellen Zahlen sind deshalb bemerkenswert:
Obwohl die Zahl der Unternehmensinsolvenzen steigt, lagen die von den Gläubigern angemeldeten Forderungen im ersten Halbjahr 2026 mit rund 18,5 Milliarden Euro deutlich unter den 28,2 Milliarden Euro des Vorjahreszeitraums. Dies deutet darauf hin, dass derzeit vermehrt auch kleinere Unternehmen von Insolvenzen betroffen sind.Für betroffene Unternehmer stellt sich deshalb neben der Firmeninsolvenz häufig eine zweite Frage:
Wie gelingt anschließend der persönliche wirtschaftliche Neustart?
Privatinsolvenz in Irland als Alternative . Privatinsolvenz Irland (https://www.kanzlei-drwagner.com/insolvenz-in-irland/).Was viele deutsche Unternehmer nicht wissen:
Unter bestimmten Voraussetzungen kann innerhalb der Europäischen Union ein Insolvenzverfahren auch in einem anderen Mitgliedstaat durchgeführt werden.Eine seit vielen Jahren genutzte Möglichkeit ist die Privatinsolvenz in Irland.Dabei reicht es allerdings keinesfalls aus, sich lediglich für ein vermeintlich günstigeres Insolvenzrecht zu entscheiden. Die europarechtlichen Voraussetzungen müssen erfüllt sein.
Insbesondere muss der für das Insolvenzverfahren maßgebliche Lebensmittelpunkt tatsächlich und rechtmäßig nach Irland verlagert worden sein.Sind die Voraussetzungen erfüllt, ermöglicht das irische Insolvenzrecht einen erheblich schnelleren wirtschaftlichen Neustart als ein deutsches Privatinsolvenzverfahren.
Gerade für Unternehmer kann Zeit ein entscheidender Faktor sein. Wer nach dem Scheitern eines Unternehmens noch einmal wirtschaftlich neu beginnen möchte, will häufig nicht mehrere Jahre warten, bevor wieder unbelastet investiert, gearbeitet oder ein neues Unternehmen aufgebaut werden kann.
Das irische Insolvenzrecht folgt dabei stärker dem Gedanken des „Fresh Start“: Wirtschaftliches Scheitern soll bei vollständiger Transparenz und Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen nicht zwangsläufig zu einer jahrelangen wirtschaftlichen Blockade führen.
Eine gute Insolvenz beginnt vor dem Insolvenzantrag. Eine Irland-Insolvenz ist allerdings kein Selbstläufer. Gerade bei grenzüberschreitenden EU-Insolvenzverfahren müssen die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse sorgfältig geprüft werden.Dazu gehören unter anderem persönliche Bürgschaften, Vermögenswerte, frühere Vermögensübertragungen und mögliche insolvenzrechtliche Risiken.Deshalb gilt
:Eine gute Insolvenz beginnt nicht mit dem Insolvenzantrag. Sie beginnt mit der richtigen Vorbereitung.Zu den deutschsprachigen Kanzleien mit langjähriger Erfahrung bei grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren gehört die Kanzlei Dr. Wagner & Partner. Seit mehr als 15 Jahren begleitet sie deutsche und österreichische Unternehmer, Selbstständige und Privatpersonen bei Insolvenzverfahren in England und heute insbesondere bei der Privatinsolvenz in Irland.Gemeinsam mit erfahrenen irischen Partnern werden die wirtschaftlichen Verhältnisse bereits vor Beginn des eigentlichen Insolvenzverfahrens analysiert und das Verfahren vorbereitet.Das Ziel ist nicht lediglich die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
Das Ziel ist die rechtssichere Restschuldbefreiung und ein echter wirtschaftlicher Neustart.Denn hinter den aktuell 12.812 Unternehmensinsolvenzen stehen nicht nur Unternehmen, sondern Unternehmer, Geschäftsführer und Familien.Für manche endet die Geschichte mit der Insolvenz der Gesellschaft. Für andere beginnt dort erst das persönliche Schuldenproblem.Unternehmerisches Scheitern muss jedoch nicht das Ende unternehmerischer Zukunft bedeuten.
Über die Kanzlei Dr. Wagner & Partner
Die Kanzlei Dr. Wagner & Partner begleitet seit mehr als 15 Jahren grenzüberschreitende Insolvenzverfahren in England und Irland. Heute liegt ein Schwerpunkt auf der Privatinsolvenz in Irland und der Vorbereitung von EU-Insolvenzverfahren für deutsche und österreichische Unternehmer, Selbstständige und Privatpersonen.Weitere Informationen:https://www.kanzlei-drwagner.com/insolvenz-in-irland/
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