ALLGEMEIN

Lisa Marie Steude “In Touch” Einzelausstellung auf Burg Klempenow

Klangskulpturen und Installationen

BildAusstellung auf Burg Klempenow

Eröffnung: Freitag, 31. Juli 2026 um 16 Uhr

Ort: Burg Klempenow, Klempenow 15, 17089 Breest

Einführung von Susanne Burmester

Laufzeit: 1.8.-20.9.2026

Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr

Vorführung der Arbeit “Berühren” mit der Künstlerin

So 23.8., 16-17 Uhr, Sa 6.9., 13-14 Uhr So 20.9., 16-17 Uhr

Gezeigt wird eine eigens für die Ausstellung angefertigte Soundinstallation, die sich auf die Geschichte der Burg und des Tollensetals bezieht. Außerdem sind Installationen und Skulpturen der Künstlerin zu sehen, die sich durch Schwingung und Klang in den erweiterten Raum entfalten oder die mit dem Publikum interagieren.

Lisa Marie Steude interessiert es, Menschen und Dinge in Beziehung zu setzen. Ihre Arbeiten ermöglichen es, wortwörtlich in Berührung mit Kunst zu kommen und diese teilweise mitzugestalten. In gewisser Weise nimmt sie sich als Künstlerin zurück, um einen – wenn auch begrenzten – Gestaltungsraum zu geben. Auch wenn sie mit anderen kooperiert, wie zu einigen Werken, die in diese Schau zu sehen sind, geht sie von einem Mehrwert der gemeinschaftlichen Schöpfung aus.

Sie lädt das Publikum ein, in einen Austauschprozess mit dem Werk einzutreten. Dabei wird auch das Werk selbst zu einem Akteur. Es existiert nicht mehr nur materiell, sondern wirkt in die Umgebung hinein und bezieht schließlich die Betrachter*innen ein. Einige der gezeigten Werke dürfen und sollen berührt werden, um sie in Gänze zu erfahren. Andere werden sogar erst durch eigenes Handeln aktiviert. Zudem ergänzen haptische, olfaktorische und auditive Elemente die rein visuellen Aspekte. Damit wird eine umfassende Erfahrung von hoher Intensität initiiert.

Eigens für die Ausstellung in der Burg Klempenow ist eine ortssensitive Soundinstallation entstanden. Dazu hat die Künstlerin in den Burggemäuern und am archäologischen Fundplatz einer Schlacht der Bronzezeit im Tollensetal erforscht und mit Spezialmikrofonen Originalklänge aufgenommen. Damit spekuliert auf die Kraft der Klänge verborgenes Wissen zu bewahren und wieder abzugeben. Indem sie deren klanglichen Eigenwert anerkennt, weist sie auch auf die gestaltende Kraft von Geräuschen hin, die uns oft nicht bewusst ist.

In ihrer künstlerischen Haltung folgt Lisa Marie Steude der Theorie, dass nur jene Lebewesen im besten Sinne erfolgreich überleben, die symbiotische Beziehungen pflegen – nicht durch Konkurrenz, sondern durch Kooperation werden wir stark. Eine Hypothese die gerade in der heutigen Zeit hochaktuell ist.

Über die Künstlerin

Lisa Marie Steude (*1990) hat an der Universität der Künste Berlin bei Katja Strunz studiert und war Meisterschülerin von Karsten Konrad. Sie wurde zu verschiedenen Gruppenausstellungen eingeladen, darunter solche im öffentlichen Raum, wie das GRÜNE ZITAT, Leere / Fülle auf dem Rondellplatz Circus in Putbus und zu Land Art Lexow 2025. Aktuell ist ihre Soundarbeit “Under the Surface” im Dokumentationszentrum Prora zu erleben, die zuvor in der Kunsthalle Rostock gezeigt wurde. In der Edition “Signifikante Signaturen” der Ostdeutschen Sparkassenstiftung erschien ein Katalog vorgelegt, der durch eine App die Erweiterung in den audiovisuellen Raum erlaubt. Im Herbst dieses Jahres tritt sie das RostockStipendium des Kunstvereins zu Rostock, gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten Mecklenburg-Vorpommern an.

lisamariesteude.com

Susanne Burmester

Susanne Burmester arbeitet seit 1995 als freiberufliche Kuratorin, unter anderem für die Galerie Circus Eins des Kunstvereins Rügen e. V. Seit 2017 ist sie als Mediatorin für Kunst im Bürgerauftrag für die Neuen Auftraggeber Berlin tätig und begleitet Bürgerinitiativen in Mecklenburg-Vorpommern, die Projekte bei Daniel Knorr, Antje Majewski, Amanda Piña und Christoph Schäfer in Auftrag gegeben haben.

susanneburmester.de

Janette Kiran und Galerie Burg Klempenow

burg-klempenow.de

Foto: Vincent Ernst Bartels

Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Kilim.Art
Frau Janette Kiran
Dorfstraße 13
17111 Hohenmocker
Deutschland

fon ..: 0163-2886547
web ..: https://www.kelim.de
email : mail@kelim.de

Kunst und Kelims – vereint unter dem Namen Kilim.Art – sind Inspiration und Leidenschaft. Seit 1995 organisiert Janette Kiran Ausstellungen und gestaltet Lebensräume mit hochwertigen und natürlichen Materialien. Traditionell handgewebte Kelims sind dabei zu einem unverzichtbaren Bestandteil geworden, mit dem Räume im Handumdrehen verzaubert werden können.
Nach den Jahren in Berlin, unter anderem im Stilwerk in der Kantstraße, ist Janette Kiran mit Kilim.Art seit 2025 auf Burg Klempenow.

Pressekontakt:

Kilim.Art
Frau Janette Kiran
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17111 Hohenmocker

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