Gemeinschaftsflächen statt großer Individualflächen: Ändern sich die Wohnbedürfnisse?

WGs und Co Living: Gemeinschaftsfläche oder Zimmer?
Wie viel private Wohnfläche braucht ein Mensch tatsächlich? Diese Frage gewinnt angesichts steigender Wohnkosten und knapper Flächen in Großstädten zunehmend an Bedeutung.
Ein möglicher Ansatz lautet: kleinere private Räume, dafür hochwertigere gemeinschaftlich genutzte Flächen.
Sven Schwarzat, Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH, beobachtet solche Entwicklungen auch auf dem Immobilienmarkt in Leipzig. Insbesondere bei jungen Menschen können gemeinschaftliche Wohnkonzepte eine Alternative zur klassischen Wohnung darstellen.
Wohnfläche wird zunehmend zur Kostenfrage
Jeder Quadratmeter einer Immobilie verursacht Kosten.
Er muss gebaut oder saniert, finanziert, beheizt und instand gehalten werden. Steigen Grundstückspreise, Baukosten und Zinsen, wirken sich diese Faktoren letztlich auch auf die Kosten des Wohnens aus.
Eine Möglichkeit besteht darin, Flächen mehrfach zu nutzen.
In einer Wohngemeinschaft benötigt beispielsweise nicht jeder Bewohner eine eigene Küche. Statt mehrerer kleiner Küchen kann eine größere Gemeinschaftsküche vorhanden sein.
“Flächen zu teilen bedeutet nicht automatisch, auf Wohnqualität zu verzichten”, sagt Sven Schwarzat. “Es kommt darauf an, wie diese Flächen geplant sind.”
Die Qualität der Gemeinschaftsfläche entscheidet
Eine schlecht ausgestattete Gemeinschaftsküche wird kaum als Mehrwert wahrgenommen.
Anders kann es aussehen, wenn der gemeinsam genutzte Bereich großzügig, funktional und gut ausgestattet ist.
Das Prinzip ist aus anderen Bereichen längst bekannt. Hotels, Studentenwohnheime und moderne Co-Living-Konzepte kombinieren private Rückzugsräume mit gemeinsam genutzten Angeboten.
Die Schwarzat Capital GmbH betrachtet bei Immobilien in Leipzig deshalb nicht ausschließlich die private Zimmergröße.
Entscheidend ist die gesamte nutzbare Wohnsituation.
Nicht für jeden geeignet
Gemeinschaftliches Wohnen ist allerdings keine Universallösung.
Familien benötigen andere Grundrisse. Auch viele Singles wünschen sich langfristig eine eigene Wohnung und maximale Privatsphäre.
Sven Schwarzat hält deshalb wenig davon, eine bestimmte Wohnform als Modell für alle Menschen darzustellen.
Der Immobilienmarkt müsse vielmehr unterschiedliche Angebote ermöglichen.
In einer Stadt wie Leipzig leben Studenten, Familien, Berufseinsteiger, Senioren und zahlreiche weitere Gruppen mit unterschiedlichen Anforderungen.
Gemeinschaft kann einen sozialen Wert besitzen
Neben der Flächeneffizienz besitzt gemeinschaftliches Wohnen eine soziale Komponente.
Wer neu in eine Stadt zieht, kennt häufig zunächst wenige Menschen. Eine Wohngemeinschaft kann Kontakte erleichtern.
Gerade für Studenten, die für ihr Studium nach Leipzig ziehen, kann dies attraktiv sein.
Gleichzeitig kann gemeinschaftliches Wohnen Konflikte erzeugen. Sauberkeit, Lautstärke und unterschiedliche Tagesrhythmen sind klassische Streitpunkte.
Gute Immobilien können diese sozialen Fragen nicht vollständig lösen. Durch ausreichend private Rückzugsräume und funktionierende Gemeinschaftsflächen können sie jedoch bessere Voraussetzungen schaffen.
Immobilien müssen sich an Lebensmodelle anpassen
Wohnbedürfnisse sind nicht statisch.
Homeoffice, häufigere Arbeitsplatzwechsel und spätere Familiengründungen verändern die Anforderungen an Immobilien.
Für die Schwarzat Capital GmbH stellt sich deshalb bei jeder Entwicklung die Frage, welche Zielgruppe ein Objekt langfristig ansprechen kann.
Sven Schwarzat sieht flexible Immobilienkonzepte als Vorteil. Je einfacher sich Gebäude an unterschiedliche Nutzungen anpassen lassen, desto geringer ist das Risiko, dass ein heute modernes Konzept in einigen Jahren nicht mehr funktioniert.
Leipzig als Stadt unterschiedlicher Wohnformen
Leipzig bietet gute Voraussetzungen für verschiedene Konzepte.
Der historische Bestand umfasst sowohl kleinere als auch sehr großzügige Wohnungen. Neubauprojekte ergänzen dieses Angebot.
Damit kann die Stadt unterschiedliche Wohnbedürfnisse bedienen.
Für Sven Schwarzat wird die Zukunft deshalb nicht darin bestehen, private Wohnflächen grundsätzlich immer weiter zu verkleinern.
Interessanter ist die Frage, welche Flächen tatsächlich privat sein müssen und welche sinnvoll gemeinsam genutzt werden können.
Die Schwarzat Capital GmbH sieht darin insbesondere bei bestimmten Immobilien und Zielgruppen Potenzial.
Denn Wohnqualität wird künftig möglicherweise weniger daran gemessen, wie viele Quadratmeter ein Mensch ausschließlich für sich besitzt – sondern daran, welche Räume ihm insgesamt zur Verfügung stehen und wie gut diese funktionieren.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
Schwarzat Capital GmbH
Sven Schwarzat
Ernst-Thälmann-Straße 18
06686 Lützen
Deutschland
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web ..: http://www.schwarzat-capital.de
email : info@schwarzat-capital.de
Über den Autor: Sven Schwarzat ist Geschäftsführer der Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen. Er hält mit dieser GmbH und auch privat zahlreiche Immobilien im Bestand, führt Bauprojekte durch und vermietet seine Wohnungen. Sein Schwerpunkt liegt in und um Leipzig. Seine Expertise und Erfahrung machen ihn zu einem verlässlichen Ratgeber für allgemeine Fragen zu Immobilien und spezifisch zum Leipziger Immobilienmarkt.
Über die Schwarzat Capital GmbH: Die Schwarzat Capital GmbH mit Sitz in Lützen ist ein führendes Unternehmen im Bereich Immobilieninvestitionen und -entwicklung. Das Unternehmen spezialisiert sich auf den Erwerb, die Sanierung und die Vermietung von Wohnimmobilien in Leipzig.
Pressekontakt:
Schwarzat Capital GmbH
Herr Sven Schwarzat
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