Meditation gegen Stress

Der Welt-Meditations-Tag am 21. Mai lädt dazu ein, Meditation als ein Mittel der Stressbewältigung in Ihren Alltag zu integrieren
Meditation ist weit mehr als stilles Sitzen mit geschlossenen Augen. Tatsächlich gibt es zahlreiche Formen der Meditation – von klassischen Sitzmeditationen über Geh- und Bewegungsmeditationen bis hin zu achtsamen Atemübungen oder meditativen Schreibpraktiken. Je nach Methode kann Meditation beruhigend, konzentrationsfördernd oder aktivierend wirken. Ursprünglich wurde Meditation nämlich als Weg zur Selbsterkenntnis verstanden. Heutzutage wird Meditation allerdings vornehmlich dazu benutzt, Stress abzubauen, mehr innere Ruhe zu finden und im Alltag achtsamer zu sein.
Dass Meditation tatsächlich positive Auswirkungen auf Körper und Psyche hat, wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Untersuchungen bestätigt. Studien zeigen beispielsweise, dass regelmäßiges Meditieren Ängste, Stress und depressive Verstimmungen reduzieren kann. Gleichzeitig werden Mitgefühl, emotionale Stabilität und soziale Kompetenzen gestärkt. Besonders bemerkenswert: Die positiven Effekte lassen sich nicht nur subjektiv wahrnehmen, sondern auch physiologisch messen!
Wir alle wissen, dass chronischer Stress sich nachweislich negativ auf uns auswirkt: Erhöhte Cortisolwerte, ein schneller Puls, Muskelverspannungen und Bluthochdruck zählen zu den typischen Folgen. Forschungen belegen jedoch, dass eine regelmäßige Meditationspraxis genau hier ansetzen kann: Bereits nach einigen Monaten regelmäßiger Meditation konnten bei Probanden verschiedener wissenschaftlicher Studien reduzierte Stresshormonwerte festgestellt werden. Außerdem kam es direkt bei der Meditation zu unmittelbaren körperlichen Effekten: eine vertiefte Atmung, ein verlangsamter Herzschlag, der Blutdruck sank und die Muskulatur entspannte sich. Darüber hinaus weisen einige Studien sogar darauf hin, dass Meditation entzündliche Prozesse im Körper senken und Alterungsprozesse auf zellulärer Ebene verlangsamen kann.
Besonders spannend sind die Erkenntnisse der Neurowissenschaften: Moderne bildgebende Verfahren zeigen, dass regelmäßiges Meditieren bestimmte Regionen des Gehirns stärkt. Das betrifft vor allem die Bereiche im Gehirn, die für Emotionsregulierung, Selbstwahrnehmung, Empathie und Mitgefühl verantwortlich sind. Forschende konnten beobachten, dass durch Meditation die neuronalen Strukturen in diesen Gehirnregionen signifikant zunahmen. Dadurch verbesserte sich unter anderem auch die Körperwahrnehmung. Mit dem Effekt, dass früher erkannt wird, wann und unter welchen Umständen und Situationen Stress genau entsteht und womit bewusst gegensteuert werden kann.
Des Weiteren hilft Meditation dabei, Abstand vom permanenten Gedankenkarussell zu gewinnen. Viele Stressreaktionen entstehen nämlich nicht allein durch die aktuelle Situation selbst, sondern durch automatische Gedankenmuster, innere Bewertungen und emotionale Reaktionen, die auf Erfahrungen aus früheren Situationen stammen. Meditation unterstützt uns nun dabei, diese inneren Prozesse bewusster wahrzunehmen. Dazu müssen Sie nun natürlich nicht in der aktuellen Situation anfangen zu Meditieren. Es reicht aus, wenn Sie das regelmäßig zu den Zeiten, an denen es Ihnen passt, tun. Denn wer regelmäßig meditiert, lernt, Gedanken und Gefühle zu beobachten, ohne sich sofort von ihnen mitreißen zu lassen – auch außerhalb der Meditation selber! Dadurch entstehen mehr innere Klarheit und Gelassenheit, die wir vor allem in herausfordernden Situationen brauchen.
Genau diese Kombination auf unser Gemüt, unseren Körper, unser Gehirn und unsere Emotionen machen Meditation zu einer effektiven Methode für Stressbewältigung und -prävention.
Das hört sich ja alles sehr gut an. Aber wie schafft Sie es nun als berufstätige Person im oftmals vollgepackten Alltag regelmäßig zu meditieren? Schließlich haben Sie viele andere Verpflichtungen.
Das ist gar nicht so schwer. Denn es ist nicht nötig, dass Sie sich nun stundenlang in den Lotus-Sitz zwängen. Bereits schon wenige Minuten täglich können einen positiven Unterschied machen. Wichtig ist vor allem die Regelmäßigkeit. Schaffen Sie sich am besten feste Erinnerungen im Alltag. Beispielsweise über das Smartphone, kleinen Notizzetteln oder bewusst eingeplanten Ruhezeiten.
Ebenso wichtig ist es, mit unrealistischen Erwartungen aufzuräumen. Meditation bedeutet nämlich nicht, “an nichts zu denken”. Gedanken gehören auch bei der Meditation dazu. Entscheidend ist vielmehr, die Aufmerksamkeit immer wieder freundlich und ohne Selbstkritik zurück in den gegenwärtigen Moment zu lenken – beispielsweise auf die eigene Atmung. Gerade Anfängerinnen und Anfänger erleben häufig abschweifende Gedanken. Das ist völlig normal und Teil des Prozesses.
Auch bei der Form der Meditation darf ausprobiert werden. Nicht jede Methode passt zu jedem Menschen. Während manche Personen Ruhe in einer klassischen Sitzmeditation finden, bevorzugen andere Geh- oder Bewegungsmeditationen. Entscheidend ist, eine Praxis zu finden, die sich für Sie gut anfühlt.
Außerdem kann Meditation überall stattfinden: zuhause, unterwegs, im Büro oder in der Natur. Probieren Sie aus, was sich unkompliziert in Ihren Alltag integrieren lässt. Selbst kurze bewusste Atempausen im Alltag, zum Beispiel am Schreibtisch vor dem Rechner, helfen bereits dabei, Stress zu reduzieren und wieder mehr Präsenz zu entwickeln.
Deswegen laden wir Sie am Welt-Meditations-Tag am 21. Mai herzlich dazu ein, die positiven Wirkungen der Meditation selbst kennenzulernen. Beispielsweise mit unseren Meditationsseminaren und -ausbildungen. In den Seminaren haben Einsteigerinnen und Einsteiger die Möglichkeit, verschiedene Meditationsformen kennenzulernen, Meditation fundiert zu verstehen und sich zudem eine nachhaltige Praxis aufzubauen. Erfahrenden Praktizierenden, die darüber nachdenken, sich im zweiten Gesundheitsmarkt selbstständig zu machen, bieten unsere Ausbildungen fundiertes Wissen gepaart mit ausreichend Praxiseinheiten an, die Raum zum Üben und Ausprobieren geben, um anschließend als Meditationsleiter*in durchstarten zu können. Wobei die Ausbildungen natürlich auch Personen offenstehen, die keine Ambitionen haben, sich selbstständig zu machen, sondern einfach die vielfältigen Methoden unterschiedlicher Meditationsformen kennenlernen möchten.
Und da das Beste bekanntermaßen immer am Schluss kommt: Sowohl unsere Einsteigerseminare als auch die Ausbildungen sind als Bildungsurlaub zertifiziert!
Entdecken Sie also gleich heute unsere Meditationskurse und finden Sie den für sich passenden Weg zu mehr Gelassenheit, Achtsamkeit und innerer Balance: https://www.biek-ausbildung.de/meditation-und-achtsamkeit/
Wir freuen uns auf Sie!
Wir sind ein zertifiziertes Weiterbildungsinstitut, das Bildungsurlaub (Seminare und Ausbildungen) zu den Themen Stressbewältigung und -prävention, mental health, Resilienz, Coaching und persönlicher Entwicklung an den schönsten Orten Deutschlands und Europas anbietet. In unseren Kursen erwarten Sie neben theoretischem und methodischem Input zum jeweiligen Thema auch Bewegungseinheiten, die zum Teil oder ganz in der Natur stattfinden. Und damit es für Sie so einfach wie möglich ist, haben wir die erforderlichen Unterlagen für die Beantragung des Bildungsurlaubs bereits vorbereitet: Sie brauchen diese nur noch runterzuladen, auszudrucken, zu unterschreiben und bei ihrem Arbeitgeber abzugeben.
Kontakt
B.I.E.K.
Martin Duske
Promenadenstrasse 10-12
64625 Bensheim
06251780686
Bildquelle: vined mind, Pixabay
AchtungFür den Inhalt des Artikels ist der jeweilige Autor und nicht der Seitenbetreiber verantwortlich. |





